Hallo

Ich bin erstes stellvertretendes Betriebsratmitglied, aber auf Grund arbeitszeitbedingter Verhinderungen einzelner Mitglieder, in der Mehrzahl der Betriebsratsitzungen eingeladen und anwesend. Daher beschäftigt mich folgendes Problem nicht nur als Mitarbeiter sondern auch als Bertriebsrat.

Unsere Geschäftsleitung möchte ( und ist voll entschlossen dies zu tun ) unser tägliche Arbeitszeit von derzeit 07:30 bis 16:00 auf die Zeit von ca. 16:00 bis 00:30 verlegen.
Welche Begeisterung das bei den einzelnen Mitarbeiteren und dem damit verbundenen massiven Eingriff ins Privatleben auslöst könnt ihr euch sicher vorstellen.
Wir arbeiten in einem Großverbraucherunternehmen in der Lebensmittelbransche und sollen uns aus organisatorischen Gründen und kundenorientierter Arbeitsweiße mit dieser "neuen" Arbeitszeit abfinden.
Hierfür werden fadenscheinige Begründungen herangezogen die dies unumstößlich machen sollen. Die Probleme dafür das es nicht ganz rund läuft liegen aber zum Großteil woanders. Die angeführten Gründe sind also großteils entkräftbar bzw. anders lösbar.

Das Problem ist das der gesamte Stamm des Beteibsrat noch relativ unerfahren ist und auch manchmal das nötige Rückgrad vermissen lässt.

Das weiß natürlich die Geschäftsleitung und versucht das taktisch auszunutzen.

Nun ich weiß eine solche Änderung ist zustimmungspflichtig, aber was kann man tun um dies nun wirklich zu verhindern??

Danke