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Mitbestimmung BR Umweltzone - nur noch AN in diese Zone fahren, deren Auto einer bestimmten Schadstoffgruppe unterliegt?

M
M.H.
Feb 2019 bearbeitet

Es ist so, dass unser Betrieb ab Juli 2007 in eine sogenannte Umweltzone fällt, somit können nur noch Arbeitnehmer in diese Zone fahren, deren Auto einer bestimmten Schadstoffgruppe unterliegt. D.h. einige Mitarbeiter können ihren Arbeitsplatz nicht mehr erreichen oder wären gezwungen sich ein neues Fahrzeug zuzulegen. In wie weit ist der Arbeitgeber verpflichtet eine Lösung hierzu zu finden bzw. hat der BR irgend welche Möglichkeiten zu helfen? Danke M.H. Dnake, da war ja kaum was destruktives dabei, wir haben Mitarbeiter die einen Arbeitsweg von bis zu 75 km Anfahrtsweg haben, die kommen bei uns noch nicht mal mehr von der Autobahn runter, außerdem sind unsere Arbeitszeiten im Sommer so bescheiden, das diese Mitarbeiter wollten sie mit Bus und Bahn fahren, wie empfohlen, schon um drei Uhr morgens los müssten, dass ist nun wirklich keinem Zumutbar und wer gibt bei der heutigen Arbeitsplatzlage noch freiwillig seinen Arbeitsplatz auf? M.H.

10.90107

Community-Antworten (7)

K
K.Etzer

16.01.2007 um 13:09 Uhr

Da es sich bei den Fahrverboten für bestimmte Fahrzeugkategorien um die Folge einer öffentlich-rechtlichen Verordnung handelt, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, eine Lösung zu finden. Auch der Betriebsrat hat keinen Ansatz, den Betroffenen Hilfestellung zu leisten, da es sich nicht um einen betrieblichen Sachverhalt handelt.

WAFH
waschbär aka feinstaub hasser

16.01.2007 um 13:26 Uhr

m.h,

gar nicht , es ist nicht aufgabe des AG dafür sorge zu tragen wie du zu deiner Arbeit kommst , erst recht nicht wenn es um "Globale" dinge wie Umweltschutz geht und es Alternativen gibt wie Buss / Bahn .

W
Waschbär

16.01.2007 um 13:52 Uhr

Ramses II,

was ja schon passiert sein muss m.h schreibt ja das es schon so ist .-) ?

Ich meine besonders schlimm finde ich "das die Umweltzone" über Nacht entstanden ist ( .-)) ) so das keiner , sich überlegen konnte wie er das Problem lösen kann >!<

Fehler im Fred ......

K
Kölner

16.01.2007 um 14:36 Uhr

Ab sofort würde ich vorschlagen, dass einige Städtchen im Norden unserer Republik fahrzeugfrei werden.

Hmmm...erster Vorschlag wäre Hamburg-Süd.

SAH
SSGG aus HH

16.01.2007 um 14:42 Uhr

Kölner, kennst Du Hamburg? Dann auch noch mein Vorschlag Nord, West und Ost miteinzubeziehen!

Die KollegInnen werden ja wohl noch per pedes dem Arbeitsplatz erreichen können, oder fallen die direkt vor der Firmentür aus dem Auto?

WAWÜDK
waschbär aka wunderlich über d. K

16.01.2007 um 15:20 Uhr

Hi ssgg,

Harburg Mitte ist auch sehr Verstaubt !

"erster Vorschlag wäre Hamburg-Süd." O.K Elbbrücken sind zur Sprenung Bereit .-) .... soll ich auch gleich die Deiche öffnen ........ damit der Saub von der Strasse ist ?

DS
Der Südländer

16.01.2007 um 15:46 Uhr

Nicht Sprengen ! HH Süd hat eine sehr nette Vergangenheit

Hamburg Süd

Die Reederei Hamburg Süd wurde 1871 unter dem Namen Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft als Aktiengesellschaft von 11 Hamburger Handelshäusern gegründet.

Anfänge und Zeit bis zum Ersten Weltkrieg [Bearbeiten]Sie verfügte damals über drei Schiffe mit insgesamt knapp 4.000 Bruttoregistertonnen, die im monatlichen Liniendienst zwischen Hamburg und Brasilien sowie Argentinien verkehrten. 1906 begann mit den Dampfern Cap Vilano und Cap Arcona (I) in der Südamerikafahrt das Zeitalter der Schnelldampfer. 1914 verfügte die Reederei über mehr als 50 Schiffe mit insgesamt rund 325.000 Bruttoregistertonnen. Zu ihnen zählten die Schnelldampfer Cap Finisterre, Cap Trafalgar, Cap Polonio und Cap Arcona (I).

Zwischenkriegszeit [Bearbeiten]Nach dem Ersten Weltkrieg, der für die Reederei einen Totalverlust der Flotte bedeutete, wurde der Betrieb zunächst mit gecharterten Schiffen wieder aufgenommen und die Linienschifffahrt neu konzipiert. Mit der Cap Polonio stieg die Reederei 1922 in das Geschäft mit Kreuzfahrten ein. 1927 wurde die Cap Arcona (II) als neues Flaggschiff der Passagierflotte der Reederei in Dienst gestellt. 1936 beteiligte sich die Firma Oetker an der Hamburg Süd. 1939 besaß die Reederei 52 Schiffe mit insgesamt über 400,000 BRT, die größte Flotte in ihrer Geschichte.

Neuzeit [Bearbeiten]Mit dem Zweiten Weltkrieg ging die Flotte der Reederei ein weiteres Mal verloren. 1951 wurde der Liniendienst zwischen Europa und der südamerikanischen Ostküste wieder aufgenommen. Ein Jahr später begann die Gesellschaft mit der Tankschifffahrt und, im Zusammengehen mit der Rudolf A. Oetker KG, mit einer Erweiterung ihrer Kapazitäten im Kühlschiffdienst. 1955 ergfolgte die vollständige Übernahme durch die Oetker Gruppe.

1956 erfolgte durch Ubernahme der Deutschen Levante Linie der Einstieg in die Mittelmeerfahrt, und 1957 die Aufnahme des Liniendienstes zwischen Nord- und Südamerika unter dem Namen "Columbus Line". Ab 1963 verkehrten die Schiffe der Columbus Line dann auch zwischen Nordamerika und Australien/Neuseeland. 1969 wurden die ersten Container-Schiffe – Columbus New Zealand, Columbus Australia und Columbus America - zwischen der US-Ostküste und Australien/Neuseeland eingesetzt, ab 1980 auch zwischen Europa und Südamerika.

Ab 1986 weitete die Reederei durch Übernahme anderer Schiffslinien ihr Unternehmen stark aus, beginnend mit der Übernahme der "Deutsche-Nah-Ost-Linie". 1989 erfolgte der Erwerb von 50% an der spanischen Reederei "Ybarra y Cia. Sudamérica S.A. (Ybarra Sud)", (die dann im Februar 2006 vollständig übernommen wurde), 1990 die Übernahme der britischen "Furness Withy Group", die u.A. Eigner der bekannten "Royal Mail Line" und der "Pacific Steam Navigation Company (PSNCo)" war. Im gleichen Jahr wurden auch die schwedische "Swedish Laser Lines" und die niederländischen "Rotterdam Zuid-America Lijn (RZAL)" und "Havenlijn" erworben.

1998 wurde die brasilianische "Aliança and South Seas Steamship" eingegliedert, 1999 die "South Pacific Container Lines" und der Europa-Südamerika Liniendienst der "Transroll". 2000 erfolgte der Erwerb der "Inter-America Services" der US-amerikanischen "Crowley American Transport (CAT)". Dem folgte 2003 die Übernahme der "Ellerman", die im Mittelmeer- und Indien/Pakistan-Dienst tätig war, und der Asien-Südamerika Liniendienste der "Kien Hung". Im Januar 2004 wurden die Dienste der "Columbus Line" und der "Crowley American Transport" unter dem Hamburg-Süd Namen konsolidiert, ebenso 2005 die der "Ellerman" Gruppe und im November 2006 die der "Ybarra Sud". 2006 schließlich wurden die Frachtdienste zwischen Australien/Neu Seeland und Asien und Nordamerika, zusammengefaßt unter dem Namen "FANZL Fesco Australia New Zealand Liner Services", von der "Fesco Ocean Management Ltd." erworben. Im September 2006 ging die Reederei eine Kooperation im Fahrtgebiet Asien-Australien ein mit Hapag-Lloyd, Hyundai Merchant Marine und Shandong Yantai International Marine Shipping Container Company.

Zwischen Juli 2004 und Herbst 2005 wurden sechs identische 5.552 TEU Containerschiffe der „Monte“-Klasse vom Stapel gelassen und ausgeliefert, die weltweit zu den Container-Schiffen mit der größten Reefer-Kapazität zählen.

Bekannte Schiffe [Bearbeiten]Zu der einst bekanntesten, heute fast vergessenen Schiffserie der Reederei gehörte die „Cap-San“-Klasse, eine Gruppe von sechs baugleichen Stückgutfrachtern, die in den 50er bzw. Anfang der 60er Jahre gebaut wurde und deren Name jeweils mit Cap-San begann:

Cap San Nicolas Cap San Antonio Cap San Marco Cap San Augustin Cap San Lorenzo und Cap San Diego Wegen ihrer eleganten Form wurden diese Frachter Die weißen Schwäne des Südatlantik genannt. Die Cap San Diego liegt heute im Hamburger Hafen und dient als Museumsschiff.

In den Jahren 2004-2005 wurden mit der „Monte“-Klasse die modernsten und mit 69.000 BRZ bisher größten Containerschiffe in Dienst gestellt. Die Namen der sechs baugleichen Schiffe sind:

Monte Cervantes Monte Olivia Monte Pascoal Monte Rosa Monte Sarmiento Monte Verde (jetzt Alianca Maua)

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