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Lohnkürzung durch Dienstplanänderung?

N
nobbes
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen,

Angenommen, in einer Abteilung wird ein neuer Dienstplan eingeführt. Dadurch muss ein Beschäftigter, der seit 10 Jahren ausschließlich und regelmäßig abends, nachts und am Wochendende gearbeitet hat, jetzt tagsüber antreten und verliert die entsprechenden Zuschläge (der Spätdienst etc. wird aber nicht abgeschafft, den machen jetzt nur Andere). Das bedeutet eine Lohnkürzung um ca 15-20%. Es liegen hierfür keine personen- oder verhaltensbedingten Gründe (etwa für eine Ämderungskündigung) vor.

Muss der Betroffene dies hinnehmen?

Danke für Eure Antworten!

-nobbes-

5.29502

Community-Antworten (2)

L
Lotte

14.01.2007 um 18:32 Uhr

nobbes, diese Frage wurde letztens schon mal ähnlich diskutiert. Gib mal 11321 unter "suchen" ein, dort sind auch Urteile aufgeführt, die Dir eventuell weiterhelfen.

A
Angi1

15.01.2007 um 10:23 Uhr

Hallo Nobbes,

Ihr habt hier ein MBR nach 87 Abs. 1 P. 2 und zwar unter " Aufstellen von Dienstplänen". Fitting § 87 RN 127

Fitting § 87 RN 123 "Dem MBR unterliegen auch die Grundsätze, nach denen die Arbeitnehmer den einzelnen Schichten zugeordnet werden sollen. "

MfG Angi1

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