In unserer Klinik herrscht ein chronischer Arbeitskräftemangel, der sich v.a.bei den Stationsärzten auswirkt. Nach Arbeitszeitgesetz - aktuell durch Bundesarbeitsgericht im Jan.2006 bestätigt - beträgt die wöchentliche Höchstarbeitszeit in einem Ausgleichszeitraum von 12 Monaten 48 Std.
Stationsärzte arbeiten bei uns mit Bereitschaftsdiensten ohne Freizeitausgleich ca 70-80 Std.
Der AG wurde vom BR bereits auf diesen Mißstand hingewiesen, eine Änderung ist nicht in Sicht.
Sollen die betroffenen Ärzte individualrechtlich gegen den AG vorgehen oder sollte vom BR eine Meldung an die Gewerbeaufsicht erfolgen, wobei die Aufsichtsämter häufig nicht reagieren.
Wir sind nicht tarifgeb. nicht TVöD.
Wer weiß Rat?