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Versetzung auf Tagesarbeitsplatz wird verschleppt - Was kann man tun?

M
musi
Jan 2022 bearbeitet

Hallo habe ein dringendes Problem! Eine Krankenschwester ist aus dem Mutterschutz zurück und hat bereits im Januar einen Antrag auf Stundenreduzierung und Austritt aus der Nachtarbeit (alleinstehend) beim Arbeitgeber und PDL beantragt. Bis heute hat sie keine Antwort. Bisher wurde mit unserer alten PDL immer mit Absprache der Stationen es den jungen Müttern ermöglicht keine Nächte machen zu müssen. Nun wird besagte Krankenschwester auch schon im Mai mit Nächten geplant! Was kann sie tun?

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Community-Antworten (5)

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Kölner

06.04.2006 um 16:21 Uhr

Nur eine mündliche Absprache? Das könnte eine fatale Nicht-Wirkung für die Realität haben. Ich sehe den Anspruch der jungen Mutter übrigens "noch" nicht!

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Petrus

06.04.2006 um 16:28 Uhr

Guck mal in §15 (4, 5, 6, 7) BErzGG Ich würde sagen, es sieht nicht ganz schlecht fü rdie Kollegin aus.

K
Kölner

06.04.2006 um 16:37 Uhr

@Petrus Wie übersetzt Du das auf diesen Fall?

A
Angi1

07.04.2006 um 14:52 Uhr

Hallo Musi,

im ArbZG § 6 Abs 4 b

der Arbeitgeber hat den Nachtarbeitnehmer auf dessen Verlangen auf einen für ihn geeigneten Tagesarbeitsplatz umzusetzen, wenn b) im Haushalt des Arbeitsnehmers ein Kind unter 12 Jahren lebt, das nicht von einer anderen im Haushalt lebenden Person betreut werden kann sofern dem nicht dringende betriebliche Erfordernisse entgegenstehen. Stehen der Umsetzung des Nachtarbeitnehmers auf einen für ihn geeigneten Tagesarbeitsplatz nach Auffassung des Arbeitgebers dringende betriebliche Erfordernisse entgegen, so ist der Betriebs- oder Personalrat zu hören. Der Betriebs - oder Personalrat kann dem Arbeitgeber Vorschläge für die Umsetzung unterbreiten.

MfG Angi1

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Petrus

07.04.2006 um 15:46 Uhr

@Kölner Wenn die Frau Anfang Mai aus dem Mutterschutz kommt, ist das Kind Ende Jan. / Anfang Feb. geboren, die Elternzeit geht gegebenenfalls bis Jan/Feb 2009. Ich geh davon aus, daß die Stundenzahl zwischen 15 und 30 Std/Woche liegen soll und auch die Voraussetzungen bzgl. Betriebsgröße, etc. erfüllt sind. Nach Abs. 7 Satz 1, Nr. 5 ist der Antrag rechtzeitig gestellt. Wünsche zur Ausgestaltung wurden auch geäußert. Der AG hat nicht innerhalb von 4 Wochen nach Abs.7 Satz 4 abgelehnt.

Was wäre noch zu übersetzen?

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