Wie viele Arbeitstage hat ein Monat - wie weit kann der Arbeitgeber gehen?
Ich arbeite in der Dienstleistungsbranche.Neuerdings ist es so, dass Aufträge einfach gekürzt werden können.So kommt es vermehrt vor, dass uns Dienstpläne vorgelegt werden, wo Mitarbeiter 26 oder 27 Tage (März) arbeiten sollen, um ihre arbeitsvertraglichen Arbeitsstunden leisten zu können. Damit ist der BR nicht einverstanden und hat den Dienstplan erstmal nicht bestätigt.Der AG bezieht sich auf das Arbeitzeitgesetz und sagt alles ist Rechtens.Allerdings beschäftigen wir auch ca. 100 Zeitarbeitnehmer . Immer wieder wird auch auf ein Arbeitskräftemangel durch den Arbeitgeber hingewiesen, Einstellen will er aber auch nicht richtig.Leider fehlen uns im Moment Argumente die Dienstpläne weiter abzulehnen.Wenn man das Arbeitszeitgesetz als Grundlage nimmt, hat er wohl recht.Sollte dies allerdings reichen, welche Argumente könnten den AG zu Verhandlungen zwingen. Die Mitarbeiter sind natürlich sehr unzufrieden mit den Zuständen.
Community-Antworten (1)
01.03.2006 um 07:59 Uhr
Zunächst habt ihr erzwingbares MBR nach §87 Abs.1 Ziff.2,3! Davon solltet ihr ausgehen! Wenn der AG nicht mit euch reden will, müßt ihr halt mal zur Einigungsstelle. Ihr solltet euch aber vorher selber mal Gedanken zur Dienstplangestaltung machen. Nur wenn ihr konkrete Vorschläge macht ist es sinnvoll auch den Dienstplan abzulehnen.
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