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Ausgefallene Pause

A
alraune
Jan 2018 bearbeitet

Krankenhaus,TVöd. Bei uns ist die Pausenablösung in der Nacht ausgefallen. Angekündigt durch ein Rundschreiben der PDL. Der BR wusste davon. Es wurde nichts unternommen um die Pause der Nachtarbeiter abzulösen. Es waren 8 Nächte, wo die Pflege pausenlos arbeiten musste. Wie hätte der BR reagieren müssen? Ausfallmanagement nicht vorhanden. alraune

80409

Community-Antworten (9)

T
titapropper

20.11.2017 um 10:16 Uhr

Der BR hat in diesem fall mehrere Möglichkeiten. Bist Du Einer der Betroffenen?

A
alraune

20.11.2017 um 13:44 Uhr

Ja,bin ich.

A
alraune

23.11.2017 um 17:34 Uhr

Und jetzt??

N
nicoline

23.11.2017 um 19:40 Uhr

Pausenablösung in der Nacht ausgefallen. Warum? Wie ist die Pausenablösung sonst organisiert?

A
alraune

24.11.2017 um 13:47 Uhr

Ein Springer, löst allen Nachtwachen zu einer vorgegebenen Zeit ab, so daß sie ihre Pause nehmen können. Ist er nicht mit Pausenablösung beschäftigt, macht er Patiententransporte, hilft bei pflegerischen Verrichtungen z.B. Lagern bei aufwändigen Patienten. Früher gab es mal die Anordnung daß, sollte der Springer ausfallen, eine Ebene(Stockwerk) sich gegenseitig die Pause ablösen soll. Das ist seit Jahren nicht mehr möglich weil es, bis auf eine Ausnahme, nur noch eine Station pro Stockwerk gibt.

N
nicoline

24.11.2017 um 14:14 Uhr

weil es, bis auf eine Ausnahme, nur noch eine Station pro Stockwerk gibt. Hat sich dadurch die Anzahl der PatientInnen verringert, oder gibt es nur noch eine Station pro Stockwerk, weil Stationen zusammengelegt wurden ?

A
alraune

25.11.2017 um 17:29 Uhr

Umbaumaßnahmen dadurch Schließung von Stationen,Patientenanzahl gleich da Stationen ausgelagert in Container.

N
nicoline

27.11.2017 um 19:19 Uhr

alraune, nun, der BR hätte sich schon bei der Zusammenlegung der Stationen um die Personalplanung kümmern können / müssen! Weiterhin hätte er eine Gefährdungsbeurteilung für die neue Situation fordern sollen, aus welcher man Maßnahmen hätte ableiten können. Wenn der Nachtdienst ohne Pause läuft, handelt es sich um eine mitbestimmungspflichtige Verlängerung der Arbeitszeit, die der BR hätte ablehnen können, mit allem Zipp und Zapp, der dazu gehört: Unterlassungsverfügung und Einigungsstelle. Da diese Maßnahmen ziemlich dauern können, zumindest die Einigungsstelle, ist das der Versorgung der PatientInnen natürlich nicht besonders zuträglich. Weil die betroffene Berufsgruppe sich mit so einer Situation in der Regel nicht gut fühlt, ist ein BR eher gut beraten, selbst vertretbare Vorschläge zur Lösung des Problems zu machen: z.B. rechtzeitig um Zeitarbeit kümmern, Dienstplantausch mit finanziellem und oder zetlichem Anreiz versuchen und was einem sonst noch so einfallen könnte. Aber, eines geht gar nicht für den BR: NICHTS TUN! Ob und was der BR bei euch getan hat, kann hier natürlich niemand wissen. ?

A
alraune

28.11.2017 um 14:06 Uhr

Danke für die Antwort. Der BR hat eben "nichts" getan. Naja er hat es zumindest zur Kenntnis genommen. Einzig eine Krankenschwester hat sich bei der PDL schriftlich beschwert. Da diese Situation(keine Pause-kein Ausfallmanagement) wahrscheinlich in Zukunft öfter vorkommt (Winter-Erkältungszeit),wollte ich mich kundig machen um unserem BR für das nächste mal hilfreich unter die Arme zu greifen. Denn ausbaden müssen das die Nachtwachen, die sich mit dieser Situation doch sehr alleingelassen fühlten. alraune

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