Arbeitnehmer soll Entfristet werden
Hallo, wir haben einen Mitarbeiter der als Schwangerschaftsvertretung befristet nach der Ausbildung übernommen wurde. Jetzt soll dieser Entfristet werden. Die Kollegin ist erneut Schwanger und fällt somit weiterhin aus. Kann der Entfristung widersprochen werden, da zum einen eine weitere Befristung möglich wäre und zum anderen ist die Stelle von einem anderen Manager intern ausgeschrieben worden. Die Stelle wurde im nachhinein durch die Manager hinübergeschoben. Eine Abteilung bliebe daher weiter unterbesetzt. Im Nachhinein wurde der Abteilung angekündigt, das aufgrund der Unterbesetzung der andern Abteilung es zu einer Arbeitszeitverschiebung kommen wird um die Abteilung zu unterstützen.
Community-Antworten (6)
09.04.2026 um 15:07 Uhr
ihr habt einen Azubi den das Unternehmen nun unbefristet übernehmen will und ihr wollt nicht zustimmen? Welchen Zweck verfolgt ihr bitte damit?
09.04.2026 um 16:01 Uhr
Nein das ist falsch verstanden worden. Der Azubi ist seit zwei Jahren befristet als Vertretung einer Schwangeren Miarbeiterin befristet eingesetzt. Die Kollegin ist jetzt erneut Schwanger. Der Kollege könnte jetzt erneut befristet werden oder festeingestellt. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Entfristung nur ist es so, dass die Stelle eigentlich für eine andere Abteilung ausgeschrieben worden ist und der Kollege nicht in der ausgeschriebenen Stelle eingesetzt werden soll. Die Abteilung besteht aus 2 Personen die Abteilung wo er Arbeiten soll mit 7. die Abteilung mit 7 soll mit einer Arbeitszeitverschiebung die andere Abteilung unterstützen.
09.04.2026 um 21:48 Uhr
"Welchen Zweck verfolgt ihr bitte damit?"
Laut Text hat man ein Problem mit der Unterbesetzung einer Abteilung.
09.04.2026 um 22:52 Uhr
Der BR sollte hier eher erkennen das alles getrennt betrachtet werden sollte. Und bei allen Punkten gibt es eine Mitbestimmung.
10.04.2026 um 10:57 Uhr
wie DummerHund schreibt sollte man es getrennt betrachtet. Die Probleme sind ja erst recht nicht gelöst, wenn keine neue Kollegin/Kollege kommt. Und es hat null damit zu tun, ob hier entfristet wird. Dem Ex-Azubi die Entfristung zu versauen halte ich für die falsche Setzung von Prioritäten! Der BR kann anders agieren und sollte es m.E. auch
10.04.2026 um 11:23 Uhr
Ich denke, wenn es heutzutage noch junge Menschen gibt, die die Möglichkeit haben, entfristet zu werden, sollte man als Unternehmen alles dafür tun. Befristung bedeutet nicht nur, dass ich als befristeter MA immer wieder gehen müsste, sondern es bedeutet auch, dass ich z.B. keinen Kredit bekomme, manche Vermieter mich nicht nehmen und ich habe auch keine (finanzielle)Planungssicherheit und auch kaum Karrierechancen...
Eure schwangere Kollegin kommt erneut nicht - schön, dass noch jemand Kinder bekommt - aber kommt sie überhaupt wieder? Sie hat ihren Arbeitsplatz und der Azubi wird einfach eingestellt. Was in 2 Jahren ist, weiß doch keiner heutzutage. Wenn er gut ins Team passt - zustimmen, auf jeden Fall.
Und warum soll ich von außen jemand die Chance geben, wenn MA im Unternehmen auf die Entfristig warten? Jetzt wisst ihr, was ihr habt. Was kommt, wisst ihr nicht. Weiterhin denke ich, wenn ein Betrieb ausbildet, hat er auch Verpflichtungen gegenüber den Azubis. Hier könnte der AG Verantwortung übernehmen.... Und der Rest eurer Geschichte sind wahrscheinlich Internas, dessen Inhalte hier schwer zu verstehen sind, Abteilung unterbesetzt - was genau hätte die Entfristung oder weiter interne Ausschreibung damit zu tun?
Macht es euch nicht so schwer, holt einfach Kollegen ins Team, die gut passen und den Job verstehen und das ist doch der ehemalige Azubi?
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