BV Hybrides Arbeiten
Hallo, bei uns wurde nun eine BV für hybrides Arbeiten eingeführt: Mind 50% der Wochenarbeitszeit muss vor Ort im Büro erbracht werden. Es gibt da noch andere Punkte, wie z.b Überstunden und Mehrstunden, aber ist hier unrelevant.
Zuvor hatten wir Remote Work auf freiwilliger Basis, quasi jeder konnte selbst entscheiden ob und wann er ins Büro kommt. Teilweise wochenlang nicht.
Für einige Mitarbeiter ist der Bürozwang nun eine große Hürde, da nun die Kinderbetreuung bei einigen darunter leidet, da sie nun mind 2,5 Tage ins Büro müssen.
Kann man gegen so eine BV klagen? Hier werden einige Mütter und paar Väter sehr benachteiligt.
Auf Rücksprache mit der GF wird es keine Ausnahmen geben. (Im Sinne von AV wird zu Remote Work AV umgeschrieben)
Kann man dagegen klagen?
Community-Antworten (22)
26.10.2025 um 19:52 Uhr
Es gibt kein Anrecht auf Mobiles Arbeiten, Homeoffice, Remote usw. Es sei denn, dies ist im Arbeitsvertrag geregelt.
27.10.2025 um 08:39 Uhr
Eine gesetzliche Regelung gibt es nicht zum mobilen Arbeiten oder Homeoffice. Eine Benachteiligung sehe ich da nicht. Verstehen ja, das sich manche so fühlen, aber da es geregelt ist und alle betrifft, ist es keine Benachteiligung. Personen ohne Kinder oder mit älteren Kinder könnten sich dann genauso benachteiligt fühlen, wenn Eltern diese Regelung nicht betreffen würde.
27.10.2025 um 10:19 Uhr
Mal ne Frage: seit wann gibt es dieses mobile arbeiten? Ist etwas dazu in den AV geregelt?
28.10.2025 um 10:13 Uhr
das Weisungsrecht des AGs hinsichtlich des Arbeitsortes ist sehr weitreichend, außer im Arbeitsvertrag ist was anderes geregelt oder es wäre unbillig. Sorry, wenn ich so deutlich bin: auch im Jahr 2025 haben AN in Deutschland davon auszugehen, dass man im Büro arbeiten muss
29.10.2025 um 09:50 Uhr
Bin ganz bei @ganther. Bei uns wurden, als das mobiles arbeiten ganz gestrichen worden ist, Stimmen laut die meinten wie, oder was denn gearbeitet wird wenn man gleichzeitig Kinder betreut......
30.10.2025 um 15:58 Uhr
"Wurde eingeführt" - Da ist ja schon ein Betriebsrat beteiligt, was sagt der denn dazu?
31.10.2025 um 09:48 Uhr
"Die Diskussion über Homeoffice ist für den Personalmangel in diesen Branchen verantwortlich." Kannst Du den Zusammenhang mal erklären?
31.10.2025 um 12:21 Uhr
Wirklich, den Zusammenhang muss ich erläutern? Was wird gemeint mit Trollgeschwätz, ist das an mich gerichtet oder wie?
Wo geht bei der Jugend denn die Reise hin? Die studierenden Zahlen explodieren, die Hände schmutzig machen, möchten die wenigsten. Anschließend rein ins Büro oder daheim, dass wars. Das Denken muss ein anderes werden. Und klar, ich kann nur eine Ausbildung zeitgleich absolvieren und der eingeschlagene Weg bestimmt die nächsten Jahre.
Wer spricht überhaupt über Homeoffice? Eh die Leute, deren Job jetzt bereits nicht körperlich anstrengend ist, also bereits Privilege haben.
31.10.2025 um 13:16 Uhr
lt. destatis.de ist die Zahl der deutschen Studienanfänger um 1,6% gesunken von 2022 auf 2023 und -0,3% von 23 auf 24
31.10.2025 um 14:28 Uhr
2010: 2,1 Millionen 2025: 2,87 Millionen
Soll ich den prozentualen Anstieg ausrechnen oder schaffst Du das alleine?
31.10.2025 um 17:02 Uhr
Diese Antwort wurde von "Administrator" gelöscht.
02.11.2025 um 01:40 Uhr
Die Zahlen explodieren aber eben nicht (mehr), wenn sie jetzt schon 2 Jahre in Folge gesunken sind.
02.11.2025 um 13:03 Uhr
Irgendwer hat meinen Namen geklaut!
Kannst du mir jetzt noch erläutern, wen oder was du mit Trollgeschwätz meinst?
Ich wollte mit den Zahlen klar machen, dass die gestiegenen Studenten, Auswirkungen auf handwerkliche Berufe haben. Bitte hierbei Berücksichtigen, dass die Gesamtschülerzahlen im Zeitraum 2010 - 2025 stark gesunken sind, somit ist die Steigerung beim Thema Studenten noch deutlicher!
2010: 11,485 Millionen Schüler 2025: 9,598 Millionen Schüler
Hinzukommt, dass die Absolventen mit Fachhochschulreife/Hochschulreife nur um 10% geringer ausfallen.
Im Büro zu hocken ist nunmal geiler, als im Gastrobetrieb am Herd zu stehen. Es beginnt im Elternhaus, welche Meinung wird dort vertreten, welchen Weg wollen die "jungen" einschlagen.
02.11.2025 um 15:43 Uhr
wie wäre es, wenn Du nicht weiter anhand von Zahlen in einem Zeitraum von 15 Jahren argumentieren würdest. Wie haben sich denn die Zahlen in den letzten 2 Jahren entwickelt? Die Menge an Studenten ist erst einmal gesunken. Also ist "Die studierenden Zahlen explodieren" schon einmal grundsätzlich falsch.
02.11.2025 um 16:34 Uhr
Suchst du dir jetzt die Zahlen raus, die dir gefallen? Biegen wir uns eine Statistik so zurecht, bis diese passt?
Ausbildung ist keine kurzfristige Sache, somit machen längerfristige Zahlen durchaus Sinn, auch wenn diese dir nicht gefallen! Der Bewerbermangel in den handwerklichen Berufen existiert ja bereits seit Jahren und spitzt sich immer weiter zu.
Selbst wenn absolute Zahlen gleich bleiben, können Anteile steigen, was hier der Fall ist, da die Schülerzahlen sinken. Es macht eh meist Sinn, in Anteilen zu sprechen, als in absoluten Zahlen.
Weshalb antwortest du nicht auf meine Frage nach dem Trollgeschwätz?
02.11.2025 um 23:40 Uhr
"Suchst du dir jetzt die Zahlen raus, die dir gefallen? Biegen wir uns eine Statistik so zurecht, bis diese passt?"
Erm ... ist DAS jetzt wirklich Dein Ernst? Jemand schreibt Dir, das die Zahl der Studierenden in den letzten 2 Jahren gesunken ist ... und DU argumentierst mit längerfristigen Zahlen, nur um rummäkeln zu können.
"Ausbildung ist keine kurzfristige Sache,"
Hat niemand behauptet und ist darüber hinaus auch komplett irrelevant.
"somit machen längerfristige Zahlen durchaus Sinn,"
Nö! Deine Aussage war: "Die studierenden Zahlen explodieren," und das ist falsch. Du versuchst jetzt bloß aus der Nummer wieder herauszukommen. Ganz mieser Stil!
"auch wenn diese dir nicht gefallen!"
Hä? Mir sind die Zahlen komplett egal.
"Der Bewerbermangel in den handwerklichen Berufen existiert ja bereits seit Jahren und spitzt sich immer weiter zu."
Richtig ... und? Wieder ein Satz der völlig irrelevant ist.
"Selbst wenn absolute Zahlen gleich bleiben, können Anteile steigen, was hier der Fall ist, da die Schülerzahlen sinken."
Wie sich die Schülerzahlen in den letzten 2 Jahren entwickelt haben, hast Du kein Stück aufgezeigt.
"Es macht eh meist Sinn, in Anteilen zu sprechen, als in absoluten Zahlen."
Hast Du aber nicht. Und jetzt?
"Weshalb antwortest du nicht auf meine Frage nach dem Trollgeschwätz?"
Ich kann nicht nachlesen, was ich geschrieben habe (da es gelöscht wurde).
03.11.2025 um 12:29 Uhr
Mir war nicht bewusst, dass ich Dinge darlegen muss, die in der Öffentlichkeit seit langem bekannt sind, sowas ist schlichtweg Logik, gepaart mit Allgemeinbildung. (Schülerzahlen sinken konstant)
Daraus resultierend, erhöhen sich seit Jahren die prozentualen Anteile der Studierenden und dies führt zu besagtem Engpass in den handwerklichen Berufen. Ob nun Zahlen explodieren oder nicht, dass Ergebnis kann jeder sehen, Metzgereien schließen, Pflegeengpässe, Gastronomie schließen oder verkürzen Bewirtungszeiten.
Das sind Tatsachen! Jetzt können wir uns weiterhin hin- und her schreiben, es führt zu keiner Lösung des benannten Problemes.
Ich fühle mich mittlerweile so, wie beim alten Bundeskanzler, da wurden auch spezielle Dinge vergessen, ich frische gerne auf: Du hattest geschrieben, man soll nicht auf das Trollgeschwätz hören. Wen oder was meinst du damit?
03.11.2025 um 12:45 Uhr
Oh Leute, glaubt keiner Statistik, die du nicht......
Wenigstens die Grundlegenden Zahlen würde ich dann gerne kennen: worauf beziehen sich die 100%: Auf die Zahl der Schulabgänger: dann sinkt der Anteil der Erstsemester wahrscheinlich wirklich. Auf die Zahl der Studienanfänger vom Jahr x, dann hilft die Zahl nicht wirklich weiter.
03.11.2025 um 13:30 Uhr
Nehmen wir 2010 als Ausgangspunkt:
2010: 11,485 Millionen Schüler 2025: 9,598 Millionen Schüler
Die Anzahl der Schüler sinkt um 20%, sozusagen die Grundbasis.
2010: 2,1 Millionen 2025: 2,87 Millionen
Die Anzahl der Studenten steigt um mehr als 30% an.
Damit steigt die Zahl der Studenten überproportional über einen Zeitraum von 15 Jahren, obwohl die Anzahl der Schüler klar sinkt. Bedeutet der Topf für die Handwerker etc. wird kleiner.
Mehr wollte ich nicht aussagen, jetzt bedeutet es Lösungsansätze zu finden, um Handwerk und co zu stärken oder das Aussterben geht weiter.
03.11.2025 um 17:53 Uhr
"Das sind Tatsachen! Jetzt können wir uns weiterhin hin- und her schreiben, es führt zu keiner Lösung des benannten Problemes."
Tatsache ist wenn überhaupt, das die Zahl in den letzten 15 Jahren gestiegen ist. Es kann immer noch sein, das die Zahlen in den letzten 2 Jahren rückläufig sind.
Das Problem bist also DU, der die ganze Zeit nur seine Zahlen zulässt, um etwas zu beweisen, was niemand SO niemand je in Frage gestellt hat.
03.11.2025 um 18:32 Uhr
Ich habe lediglich geschrieben, dass die Zahlen der Studenten explodiert sind, schaut man sich die Datenlage an, kann man dem nur zustimmen.
Jetzt wissen wir, wer vermeintlich Schuld hat, wir können uns nicht mehr an Trollgeschwätz erinnern, seltsamerweise an andere Dinge im Detail schon ... löst aber nicht das Problem.
Homeoffice verschärft das Problem nur noch zusätzlich. Und jetzt? Was sind die Vorschläge?
03.11.2025 um 22:56 Uhr
"Ich habe lediglich geschrieben, dass die Zahlen der Studenten explodiert sind,"
Nein, hast Du nicht ... lies nach.
"Jetzt wissen wir, wer vermeintlich Schuld hat, wir können uns nicht mehr an Trollgeschwätz erinnern, seltsamerweise an andere Dinge im Detail schon ... löst aber nicht das Problem."
Dein Ernst?
1.) Du machst hier ein Problem auf, wo eigentlich keins vorhanden ist (weil Du wie ein Kleinkind unbedingt recht behalten willst).
2.) von welchen anderen Dingen redest Du? Ich hoffe ja mal nicht von Deiner Aussage ... denn die kann jeder immer noch nachlesen.
"Homeoffice verschärft das Problem nur noch zusätzlich. Und jetzt? Was sind die Vorschläge?"
Vom Offtopic wegkommen und die Frage im Nirvana verschwinden lassen ... denn die Sache wurde eigentlich schon mit Post 1 völlig ausreichend abgehandelt.
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