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Abmahnung erhalten ohne Unterschrift vom AG

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Gabino7
Aug 2025 bearbeitet

Hallo zusammen, eine Kollegin hat eine Abmahnung erhalten ohne Unterschrift vom AG. Sie hat die AM zwei Wochen nach dem Vorfall erhalten. Auch Sie hat die AM nicht Unterschrieben. Nach meiner Auffassung ist die AM nicht Rechtskräftig. Geschehen Anfang Juli. Kann der AG ihr nachträglich noch eine AM für die Sache geben mit seiner Unterschrift , oder ist die Zeit verstrichen..

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Community-Antworten (10)

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Pfried

23.08.2025 um 15:28 Uhr

Weshalb hat die Kollegin die Abmahnung erhalten?

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Gabino7

23.08.2025 um 17:01 Uhr

Hallo die Kollegin hat die Aufgabe erhalten an einem Sonnabend in die spätschicht zu wechseln was sie aber durch eine falsche Übermittlung des Vorgesetzten nicht tat und erschien zur frühschicht. Daraufhin erhielt sie eine Abmahnung.

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celestro

23.08.2025 um 17:15 Uhr

1.) der AG könnte eine Abmahnung auch mündlich aussprechen ... da wäre auch keine Unterschrift vorhanden. Von daher würde ich sagen, das eine Unterschrift entbehrlich ist. Wobei eine Unterschrift natürlich "beweisbarer" machen würde, das dieses Schriftstück auch wirklich vom AG kommt.

2.) die MAin könnte prüfen lassen, ob die Abmahnung überhaupt gerechtfertigt ist (warum sollte der Fehler in der Kommunikation ihr anzulasten sein?)

3.) eine feste Frist zur Erteilung einer Abmahnung nach einem Fehlverhalten gibt es nicht

4.) lass Dich beim nächsten Mal am Besten erst gar nicht auf solche Fragen wie "Warum?" ein. Das ist für die Beantwortung der Frage völlig unerheblich und der Troll will nur aufzeigen, das sich die MAin sich falsch verhalten hat und deshalb die Abmahnung akzeptieren soll

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Ppfried

24.08.2025 um 00:45 Uhr

Abmahnungen haben kein Formerfordernis, d.h. die Textform reicht, eine Unterschrift ist nicht nötig.

Es gibt auch keine festen Fristen für die Erteilung einer Abmahnung, aber grundsätzlich kann eine Abmahnung durch Zeitablauf unwirksam werden.

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Pfried

24.08.2025 um 12:45 Uhr

Wichtig ist, ob eine Abmahnung gerechtfertigt ist oder nicht. Hat man scheiße gebaut, muss man dazu stehen, so einfach ist das. In dem Fall bitte Gespräch mit dem Vorgesetztem/AG führen, dass es an der schlechten Kommunikation lag und die Kollegin kein Problem mit Schichtänderungen hat.

Selbstverständlich muss man hierbei wissen, um was es sich dreht, ich denke Du erkennst, dass die Kommunikation/Auffassung in diesem Forum "schwierig" ist, andersdenkende werden permanent als "Troll" bezeichnet.

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celestro

24.08.2025 um 15:12 Uhr

"Selbstverständlich muss man hierbei wissen, um was es sich dreht,"

Man braucht den Grund der Abmahnung nicht zu wissen um zu beurteilen, ob die Abmahnung ohne Unterschrift des AG gültig ist und ob der AG nachträglich noch eine andere "Version" nachschieben kann / darf.

"ich denke Du erkennst, dass die Kommunikation/Auffassung in diesem Forum "schwierig" ist, andersdenkende werden permanent als "Troll" bezeichnet."

Andersdenkende sind hier willkommen. Als Troll werden Personen bezeichnet, die ständig dummes Zeug reden. Also die z.B. hier behaupten, man müsste wissen, warum abgemahnt wurde. Oder die pauschal BR-Gremien als reine Geldverschwendung diskreditieren, obwohl bewiesen ist das es Firmen mit BR wirtschaftlich im Allgemeinen besser geht als ohne. Usw. usw usw.

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Pfried

24.08.2025 um 15:29 Uhr

7% der Firmen in Deutschland haben überhaupt Betriebsräte, Tendenz fallend! Hieraus abzuleiten, dass es den 93% der Betrieben wirtschaftlich schlechter geht, ist sehr amüsant. Sieh es ein, Betriebsräte bremsen die Prozesse in Firmen aus, zumal kein Fachwissen vorhanden ist.

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/zahl-der-betriebsraete-in-deutschland-auf-tiefpunkt-gesunken,UaE04Xy

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celestro

24.08.2025 um 17:23 Uhr

"ist sehr amüsant."

Amüsant ist eher, das Du Fakten ignoriest, bzw. mit hohlen Phrasen zu überdecken versuchst. Das Firmen mit BR wirtschaftlich besser dastehen, weil der BR ein Konntrollinstrument darstellt wurde durch Studien bewiesen.

Hinzu kommt, das Du mutmaßlich absichtlich mit irreführenden Zahlen arbeitest. Ja, im Link stehen Deine 7%. Dahinter stehen aber ca. 33% aller AN in der Privatwirtschaft. Die MA im öffentlichen Dienst können per se keinen BR haben, sondern nur einen Personalrat. Außerdem kann es in sehr kleinen Betrieben (und davon gibt es eine ganze Menge) schon laut Gesetz gar keinen BR geben.

P
Pfried

24.08.2025 um 18:17 Uhr

Kaum passen Dir Zahlen nicht, stellst Du diese als "irreführend" dar. Typisch BR!

Ich habe weder was von den absoluten Mitarbeiterzahlen gesprochen, nur davon, dass lediglich 7% der Firmen über Betriebsräte verfügen. WAS genau daran ist jetzt verkehrt?

Wieviele Betriebe gibt es denn, in denen aufgrund Größe kein BR möglich ist, "eine ganze Menge" ist nichtmal im Ansatz eine plausible Zahl.

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Muschelschubser

25.08.2025 um 12:02 Uhr

Den Link finde ich schwammig.

Dort ist von privatwirtschaftlichen Unternehmen die Rede - Personalräte im öffentlichen Dienst sind dabei außen vor. Nicht ganz trivial, da dort 12% der Erwerbstätigen arbeiten. Ansonsten fehlt mir die Info, ob die Statistik um jene Unternehmen bereinigt werden, die aufgrund der Größe gar keinen Betriebsrat gründen können.

Im übrigen widerstrebt es mir eigentlich, einen inzwischen bekannten Forentroll zu antworten. Er ist mit Pfried und seinen etlichen Nichnames schon lange dafür bekannt, im Kern Betriebsräte zu diskreditieren, ihnen jegliche Kompetenz abzusprechen und pfeift regelmäßig auf die Forums-Spielregeln. Auch die Grenzen des guten Geschmacks und Anstands werden regelmäßig überschritten, erst Recht wenn es um schwer erkrankte Beschäftigte geht, denen pauschal Faulheit vorgeworfen wird.

Es bleibt abzuwarten, ob Ppfried, der zufälligerweise immer dort kommentiert wo Pfried zugegen ist, dazu gehört oder nicht. Denn auch das ist ein längst bekanntes Strickmuster: erst mit Sachlichkeit Aufmerksamkeit erregen, um dann in bekannte Rhetorik zu verfallen, um massiv die sachlichen Diskussionsstränge im Forum zu stören.

Bleiben wir gespannt - und don't feed the troll. :)

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