BR verursacht Kosten für die Firma - HR möchte, diese info für die Belegschaft
Guten Tag,
HR hat mich gestern drauf angesprochen, dass ich fairerweise der Belegschaft auch nehe legen sollte, welche Kosten ein BR der Firma verursacht und dass die Firma sich ein BR eigentlich nicht leisten kann.
Ich denke nicht dass dies richtig ist, oder? Ja natütlich entstehen da Kosten aber es gibt auch Vorteile, die Kosten einsparen können.
Community-Antworten (9)
21.08.2024 um 16:40 Uhr
Seufz...der Klassiker.
Du bist vermutlich Betriebsratsmitglied? Dann ist es überhaupt nicht deine Aufgabe, derartige Daten erstens zu erheben und zweitens zu verbreiten.
Sollte der AG/ die HR auf die glorreiche Idee kommen, das selbst kundzutun und zwar mit dem Ziel, Kritik an der kostenverursachenden Betriebsratstätigkeit zu üben, stellt dies eine Behinderung der Betriebsratsarbeit dar.
Da steht alles Wichtige drin.
PS: hier dürfte zeitnah ein User auftreten, dessen ungebildete Polemik du ignorieren solltest. Ich bin mir sicher, du wirst ihn erkennen...
21.08.2024 um 16:42 Uhr
Das ist das letzte was Ihr machen müsst.
Wenn die HR der Meinung ist, derartige Dinge kundtun zu müssen, dann soll sie es doch selbst machen. Diese Äußerungen würde ich dann aber messerscharf auf etwaige Behinderung der BR-Arbeit überprüfen.
Dem BR steht es dann frei, eine entsprechende Darstellung als Reaktion zu verfassen, oder bei Zuwiderhandlungen von seinem Unterlassungsanspruch Gebrauch zu machen. Und ja, der verursacht dann in der Tat Kosten... ;-)
Schau mal hier:
21.08.2024 um 16:44 Uhr
HR wird sich gedacht haben, sie versuchen's mal. Es gibt keine rechtliche Grundlage zur Offenlegung der BR-Kosten ggü. der Belegschaft.
Du könntest anbieten, gleichzeitig mal die Kosten der Führungsetage der Belegschaft nahe zu legen... oder die Kosten der HR.
21.08.2024 um 18:19 Uhr
darum liebe ich diese Forum, Ihr seit klasse :-)
@RudiRadeberger, ja den user werde ich erkennen. Diese Kostenverursachung hat für mich ebenfalsl einen sehr starken " Behinderung der Betriebsratsarbeit" Nachgeschmack. Danke für den Link
@Muschelschubser: Vielleicht ist das was HR hier meinte, dass sie es selber so handhaben, dass es Kosten verursacht. Danke für den Link, da bin ich dann aber tage am lesen....
@hamsterpups: ja das ist ja ein super Vorschlag, wenn Transparenz, dann aber richtig :-)
Aber vielliecht könnte man ja doch Stärke zeigen und die Kosten (z.B. 5 x Seminare alle vier Jahre) mal auflisten und dann aber gegen die sonst entstehenden Kosten ohne einen BR mal vergleichen. AG Anwälte, Aufhebugspakete, Kündigungen, neue Rekrutierungen, Krankschreibungen wegen Überlastung, ganz abgesehen von dem ganzen Knowhow was uns da so aus der Firma abhaut.
Was könnte man hier noch so aufzählen?
21.08.2024 um 18:33 Uhr
Davon würde ich die Finger lassen. Wo fängt man an, wo hört man auf? Und vor allem legt man damit den Schwerpunkt darauf, das Betriebsratsarbeit ökonomisch sein muss. Das ist sie in den meisten Fällen sogar, aber es gibt keinen Anspruch darauf.
Es ist weder eure Aufgabe, hier irgendwelche Nachweise zu führen, noch würde ich mich auf irgendwelche Vergleiche einlassen. Und ein Unternehmen, welches durch BR Kosten, die Peanuts sind, in wirtschaftliche Not gerät, hat eher woanders ein Problem.
21.08.2024 um 20:42 Uhr
Ich zitiere Dich mal: "aber es gibt auch Vorteile, die Kosten einsparen können."
Was meinst Du damit konkret?
21.08.2024 um 20:47 Uhr
Wodran machst Du es fest, dass ohne BR solche Kosten entstehen würden?
Zitat: "AG Anwälte, Aufhebugspakete, Kündigungen, neue Rekrutierungen, Krankschreibungen wegen Überlastung, ganz abgesehen von dem ganzen Knowhow was uns da so aus der Firma abhaut."
21.08.2024 um 23:34 Uhr
HR mitteilen, dass man darüber verhandeln könnte, wenn die Kosten der GL auf gleiche Art und Weise der Belegschaft übermittelt werden…
22.08.2024 um 01:37 Uhr
"HR mitteilen, dass man darüber verhandeln könnte, wenn die Kosten der GL auf gleiche Art und Weise der Belegschaft übermittelt werden…"
Nein ... Nein ... NEIN!
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