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BEM Beauftragter

K
Krypto
Jun 2024 bearbeitet

Ist die Tätigkeit BEM Beauftragter mit all den komplexen Aufgaben und Hintergrundwissen welches man haben muss ein Ehrenamt? Nach Rücksprache mit zwei Arbeitsrechtsanwälten ist es das nicht, mein Arbeitgeber behauptet es aber...

905017

Community-Antworten (17)

OH
Olav HB

20.06.2024 um 17:44 Uhr

Ja und nein.

Ja, insofern ein Ehrenamt, als das man dafür kein besonderen Vergütung bekommt.

Nein, es wird eine ganz normale Aufgabe im Rahmen der beruflichen Tätigkeit und damit ist es ganz einfach Arbeit. Neben Kaffeekochen, Kekse testen und Rechnungen schreiben eine weitere Aufgabe in dem Jobbeschreibung.

Kommen durch die Arbeit als BEM-Beauftragter andere Aufgegaben in Bedrängnis, muss man sich mit dem AG darüber einigen, wie die Arbeitsmenge bewältigt werden kann (Umverteilung wäre eine Option).

Ein Ehrenamt im Sinne des BetrVG (wie BRM) ist es also nicht.

C
celestro

20.06.2024 um 17:50 Uhr

"Nach Rücksprache mit zwei Arbeitsrechtsanwälten ist es das nicht, mein Arbeitgeber behauptet es aber..."

Warum glaubst Du den Anwälten nicht?

Wieso denkst Du, das die Laien hier Dir eine bessere Antwort geben könnten, als die Anwälte?

K
Krypto

20.06.2024 um 17:53 Uhr

Weil mir keiner der Anwälte eine Rechtsgrundlage liefern konnte. Es wurde mit dem außergewöhnlich hohen Arbeits / Psychologischer Belastung begründet.

P
petermännchen

20.06.2024 um 18:02 Uhr

Bist du BEM- Beauftragter des ArbGeb?

K
Krypto

20.06.2024 um 18:09 Uhr

Ich bin in einem BEM Team und zufällig gleichzeitig BR Mitglied und habe natürlich noch meinen normalen Job. Also nicht von der Arbeitgeberseite. Würde vom Chef persönlich beauftragt.

C
Catweazle

20.06.2024 um 21:58 Uhr

Das Jahresgehalt eine BEM-Beauftragten mit entsprechender Ausbildung beträgt mehr als 50000 Euro. Ob ihn jemand mit Crashkursen ersetzen kann wage ich zu bezweifeln. Nach meiner Meinung sollte es niemand aus dem BR sein. Sonst gibt es, wenn ein Betroffener den BR nicht dabei haben möchte, ein unlösbares Problem.

K
Kehler

21.06.2024 um 09:23 Uhr

"Weil mir keiner der Anwälte eine Rechtsgrundlage liefern konnte."

Liegt wahrscheinlich daran das es keine Rechtsgrundlage dazu gibt.

F
Fried

21.06.2024 um 09:51 Uhr

Wieviele BEM Fälle hast Du denn je Monat, daß Du da ein Gehalt von ableiten möchtest?

R
rtjum

21.06.2024 um 09:52 Uhr

"Das Jahresgehalt eine BEM-Beauftragten mit entsprechender Ausbildung beträgt mehr als 50000 Euro."

welche Ausbildung muss man denn dafür dann machen?

R
rtjum

21.06.2024 um 10:26 Uhr

@Fried, Danke das kenne ich, aber nur weil ich diese Ausbildung mit 5 Modulen mache bekomme ich sicherlich nicht mehr als €50.000. Da gehört dann doch etwas mehr zu, daher warte ich lieber auf die Antwort von Catweazle

T
takkus

21.06.2024 um 10:55 Uhr

"Ich bin in einem BEM Team und zufällig gleichzeitig BR Mitglied und habe natürlich noch meinen normalen Job. Also nicht von der Arbeitgeberseite. Würde vom Chef persönlich beauftragt."-> ja was denn nun. Wurdest vom Chef beauftragt aber dann doch nicht von der ArbGeb- Seite? Bist aber auch nicht vom BR per Beschluss ins BEM- Team entsandt worden? Alles irgendwie crude.

G
GabrielBischoff

21.06.2024 um 11:12 Uhr

Da vermischen sich indeed zwei Sachen. Du musst dir klarmachen für welche Seite du spielst. Hast du die Anweisung vom Arbeitgeber, dich unternehmensseitig um den Ablauf den BEM-Verfahrens zu kümmern, oder bist du als betriebsrätlicher Beistand dabei.

Bist du der BEM-Experte des Betriebsrats, kann das Gremium eine entsprechende Fortbildung beschließen.

M
Muschelschubser

21.06.2024 um 13:56 Uhr

"Da vermischen sich indeed zwei Sachen."

Indeed ist doch safe wieder einer von diesen Anglizismen...

I
IlkaB

21.06.2024 um 16:55 Uhr

Der Arbeitgeber kann auch externe Firmen mit der Durchführung der BEM-Gespräche beauftragen. Vermutlich sind die 50.000 das ungefähre Salär für externe BEM-Fachleute.

Als Personaler wird's außer der Arbeit nichts extra geben und Betriebsräte sind ehrenamtlich tätig - trotz aller Schulungen sind BRs immer nur Hobbyjuristen.

F
Fried

21.06.2024 um 19:18 Uhr

Eher mehr Hobby, als jemals Jurist ... bitte die Kirche im Dorf lassen.

K
Krypto

21.06.2024 um 19:23 Uhr

Gut, halten wir fest.... Sollte es keine Funktionszulage geben weil Ehrenamt dann entscheide ich natürlich auch ob es einen Nutzen oder eher Ballast für mich ist.

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