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Muss man einen faulen BR-Vorsitzender hinnehmen?

D
Devus
Nov 2016 bearbeitet

Wir haben einen freigestellten BR-Vorsitzenden, der kontinuerlich Minusstunden aufbaut. Muss das Unternehmen und der BR das hinnehmen? Hat jemand einen Vorschlag, wie man dieses Problem lösen kann?

1.04006

Community-Antworten (6)

C
Catweazle

12.10.2016 um 16:48 Uhr

Jemand anderes als Freigestellten wählen.

T
titapropper

12.10.2016 um 17:01 Uhr

Nö- das muss man nicht! § 29/ 3 BetrVG: ein Viertel der Mitglieder des BR verlangen vom Vorsitzenden eine Sitzung einzuberufen mit TOP: Neuwahl des freizustellenden BR- Mitglieds gem. § 38/ 2 BetrVG.

I
ickederdicke

12.10.2016 um 17:12 Uhr

Freigestellt und Minusstunden ? Wie geht das denn überhaupt, da eine Freistellung der kpl. Arbeitsleistung vorliegt - oder ?

P
Pjöööng

12.10.2016 um 17:17 Uhr

Zitat (ickederdicke): "Freigestellt und Minusstunden ? Wie geht das denn überhaupt, da eine Freistellung der kpl. Arbeitsleistung vorliegt - oder ?"

Ganz einfach: Um 10:00 kommen, um 14:00 gehen.

C
celestro

12.10.2016 um 17:36 Uhr

"Freigestellt und Minusstunden ? Wie geht das denn überhaupt, da eine Freistellung der kpl. Arbeitsleistung vorliegt - oder ?"

Die Arbeitsleistung muß dann halt in BR-Arbeit erbracht werden. Und auch wenn da niemand prüfen kann, was der BRV so alles macht (oder nicht macht). Aber wenn es z.B. ein elektronisches System gibt und der MA normalerweise 38 Stunden arbeiten muß, so ist diese Zeit auch dann noch relevant, wenn die Person BRV wird.

G
gironimo

12.10.2016 um 19:04 Uhr

Der BR muss es jedenfalls nicht hinnehmen. Wie schon geschrieben wurde. Abwählen und durch anderen ersetzen.

Den AG würde ich da raus halten, wenn dieser nicht selbst aktiv werden will.

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