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Dieser Beitrag ist vor 3 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Vom Gruppenleiter(GL) zum Teammember

S
Sibel85
Apr 2023 bearbeitet

Hallo, ich bin seit knapp 2 Jahren als GL in einem Unternehmen, welches der IG-Metall unterliegt. Nun habe ich gesagt bekommen, dass ich meine Aufgaben als GL nicht erfülle und mein Team nicht führen, sondern mein bester Admin sei. Es gab nie eine Anforderung an meine Stelle und ich habe alles nach besten wissen und Gewissen ausgeführt. Auch habe ich die Mitarbeiter gesteuert und stets kommuniziert. Ich soll meine Tarifgruppe verlieren und als Teammitglied nun im Unternehmen tätig sein. Gibt es etwas was ich machen kann um das Unternehmen daran zu hindern?

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Community-Antworten (43)

E
enigmathika

30.03.2023 um 17:17 Uhr

Ihr habt einen Vertrag, der nicht einseitig geändert werden kann. Der einzige Weg, dir eine andere Stelle zu geben, wäre die Änderungskündigung. Dagegen kannst Du eine Kündigungsschutzklage einreichen. (innerhalb von drei Wochen nach Eingang der Kündigung)

Hast Du denn mal nachgefragt, welche Aufgaben genau Du angeblich nicht erfüllst?

Gruß

Enigmathika

S
Sibel85

30.03.2023 um 18:07 Uhr

Ja, das habe ich tatsächlich gefragt und leider konnte mir darauf keine Antwort gegeben werden. Eben nicht das was ich mache. Ich konnte alles entkräftigen, was man mir vorgeworfen hatte, jedoch scheinen sie am längeren Hebel zu sitzen. Zudem bin ich die einzige Frau in diesem Führungskreis. Ich möchte eigentlich meine Position und auch nicht meine Tarifgruppe einfach aufgeben. Ich befürchte allerdings, dass es etwas persönliches ist.

E
enigmathika

30.03.2023 um 19:08 Uhr

ja, das verstehe ich. Wenn Du einen Arbeitsvertrag hast, in dem steht, dass Du als GL und in dieser Tarifgruppe eingestellt wurdest, kann man Dich auch nicht einfach runterstufen. Möglicherweise wird man es trotzdem tun und darauf bauen, dass Du Dich nicht wehrst. Bist Du in der Gewerkschaft? Dann könntest Du dort um Hilfe bitten. Oder Du suchst Dir einen Anwalt als Rechtsbeistand.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dich durchsetzen kannst. LG

D
DummerHund

30.03.2023 um 19:17 Uhr

Enigmathika hat es auf den Punkt getroffen. Dann soll man dir die Aufgaben des GL schriftlich geben. Auch schriftlich welchen Anforderungen du in der Vergangenheit nicht gerecht geworden bist. Mündlich kann man dir ja viel erzählen, was dann evtl nächste Woche dann schon nicht mehr zählt weil man sich neues ausdenkt. In jedem Fall hast du auf Lohn Bestandsschutz und man kann dich nicht Einseitig runter Stufen und/oder degradieren. Zeig denen die Kante; auch das muss eine GL können.

S
Sibel85

30.03.2023 um 21:40 Uhr

Vielen Dank für die netten und aufmunternden Antworten! Natürlich kann ich das aushalten. Die Frage ist dann eben nur, wie schwer werden sie es mir machen, sollte ich rechtlich dagegen vorgehen? Ich habe eine Arbeitsrechtschutz abgeschlossen, welche ich in Anspruch nehmen könnte, jedoch möchte ich doch einfach nur meine Position behalten und ein gutes und vor allem faires miteinander. Ich befürchte allerdings, dass ich das nach solch einer Aktion nicht mehr haben werde.

Ich werde mich auf jeden Fall auch von unserem internen BR beraten lassen. Neben der Befürchtung, dass sich um meine Tarifklasse bringen ist es eben auch die Herabstufung. Bislang hielt mich jeder für eine gute Führungskraft. Das kratzt natürlich auch irgendwie an meinem Ego.

D
DummerHund

30.03.2023 um 21:55 Uhr

Alles kann und nichts muss. Ich würde wenn es Spitz auf Knopf kommt aber die Rechtsschutz in Anspruch nehmen.

J
Junge

30.03.2023 um 22:55 Uhr

Du bist seit 2 Jahren Gruppenleiterin und die Aufgaben wurden nie konkretisiert?! Du hast auch nie nachgefragt, was die Aufgaben sind? Es gab in den 2 Jahren nie Feedback? Du hast in den 2 Jahren nie Feedback eingefordert?

S
Sibel85

30.03.2023 um 23:30 Uhr

Ich habe alles nach bestem Wissen und Gewissen erledigt. Und die Aufgaben, welche meiner Meinung nach, in mein Aufgabengebiet liegen, erledigt.

D
DummerHund

30.03.2023 um 23:38 Uhr

@Junge Muss durchaus nicht ungewöhnlich sein. War selbst 8 Jahre Gruppenleiter auf dem Bau. In den ersten 2 Jahren davor hatte ich einfach von der täglichen Arbeit her mitbekommen welche Anforderungen an einem Gruppenleiter gestellt wurden. Wusste selber welchen MA ich wo einsetzen konnte, wie viel To Gussasphalt ich bestellen musste für Baustellen und wie ich Baustellen kontrolliere ob Vorarbeiten richtig ausgeführt wurden, so das wir überhaupt einbauen konnten und oder ob ich wegen Schlechtwetter arbeiten abbrechen oder garnicht erst ausführen konnten. Ich hatte auch nie ein Feedback eingefordert. Mein Feedback war das ich es 8 Jahre bis zum ausscheiden aus dem Betrieb gemacht habe. Auch später 10 Jahre in der Logistik abe ich eine komplette Staplerfahrerkolonne geführt, lief ähnlich ab wie oben. Es gab auch mal Streitigkeiten, aber auch daran misst man einen GL das er sich damit auseinander setzt und sich ach mal behauptet.

J
Junge

30.03.2023 um 23:51 Uhr

Dir wurde also bei der Einstellung, innerhalb der Einarbeitungszeit nie die Tätigkeiten aufgezeigt? Sorry, halte ich für Blödsinn.

Wie willst Du eine Gruppe führen, wenn Dir nichtmal Deine eigenen Aufgaben klar sind?

Was hat Dich daran gehindert, innerhalb der 2 Jahre nachzufragen, warum hast Du kein Feedback eingeholt, jeder möchte doch wissen, ob die geleistete Arbeit in der Chefetage gut bewertet wird.

Mit Verlaub, ob Du der Meinung warst, völlig uninteressant, wichtig ist, was der Vorgesetzte sagt.

D
DummerHund

31.03.2023 um 00:01 Uhr

"Wie willst Du eine Gruppe führen, wenn Dir nichtmal Deine eigenen Aufgaben klar sind?"

Woraus liest du das ihr die Aufgaben nicht klar waren? Ich denke mal wenn man der Meinung gewesen wäre das ihr die Aufgaben nicht klar gewesen sind, hätte man ihr seinerzeit diese Position gar nicht erst angeboten oder sie in Erwägung gezogen.

J
Junge

31.03.2023 um 01:12 Uhr

Das schreibt sie doch selber, ich halte das ganze zu einfach.

D
DummerHund

31.03.2023 um 01:37 Uhr

Das kann ich aber so nicht lesen das sie schreibt das ihre Aufgaben nicht klar sind. Ich lese: "Ich habe alles nach bestem Wissen und Gewissen erledigt. Und die Aufgaben, welche meiner Meinung nach, in mein Aufgabengebiet liegen, erledigt." Und wenn dies so nicht richtig gewesen wäre, warum kommt man erst nach 2 Jahren mit Behauptungen die man noch nicht mal schriftlich geben will. Auch ich halte das Ganze als zu einfach. Was bedeuten in dem Zusammenhang die Aussage "...... sondern mein bester Admin sei." Und welche Relevanz könnte es haben das sie die einzige Frau im Führungsteam ist. Hat es vorher vielleicht schon andere Umstrukturierungen gegeben und das daher der Wind weht. Nichts ist so wie es ist, oder wie es zu sein scheint.

J
Junge

31.03.2023 um 10:09 Uhr

Die Wahrheit liegt in der Mitte, auch ich als AN muss ein Interesse haben, wie der Vorgesetzte die Arbeit wahrnimmt. Was hat sie daran gehindert, einfach nachzufragen?

Die Aufgaben hat sie ihrer Meinung nach erledigt, aber sorry, was ist das denn für eine Aussage, ich muss doch seitens der Führung wissen, was ich machen muss. Andernfalls Frage ich nach, bevor ich "irgendwas" mache.

Das mit "einzige Frau" als Führungskraft ist nichts weiter als eine reine Vermutung, darauf sollte man keine Argumentation aufbauen.

W
wdliss

31.03.2023 um 10:26 Uhr

"(...) nichts weiter als eine reine Vermutung, darauf sollte man keine Argumentation aufbauen. "

Das trifft auf jeden deiner Beiträge hier und jedem anderen Topic zu.

D
DummerHund

31.03.2023 um 11:36 Uhr

@Junge Sicher ist das mit der einzigen Frau nur eine Vermutung, sowohl von mir als wie auch von der TE. Aus diesem Grund habe ich ja auch erst mal nach gefragt ob es im näheren Arbeitsumfeld vielleicht relevante Umstrukturierungen gegeben hat. Und was bedeutet es sie sei nur ihr eigener Admin, passt mit dem sie ist den Anforderungen nicht gerecht nicht zusammen. In meinem Arbeitsleben habe ich es auch so kennen gelernt das wenn ein AG mit mir nicht zufrieden ist mir das auch sagt. Warum soll ich ständig hinterher laufen und fragen, Cheffe bin ich ne Gute. Umgekehrt wird ein Schuh draus, der AG ist hier in der Pflicht auf zu zeigen wenn Verbesserungspotential besteht und nicht aus heiterem Himmel jemanden degradieren und dann nicht mal Gründe angeben. Wird sie nun an einem neuen Arbeitsplatz versetzt und ihre Arbeiten sind nicht mehr die gleichen wie vorher würde ich sogar sagen das hier eine Versetzung nach § 99 BetrVG vorliegt. Heißt der BR müsste angehört werden. Und unter diesen Umständen wie sie uns derzeit bekannt sind, würde ich dem nicht zustimmen.

C
celestro

31.03.2023 um 11:50 Uhr

"Was hat sie daran gehindert, einfach nachzufragen?"

Das sie das nicht gemacht hat, ist auch nichts weiter als eine Vermutung.

J
Junge

31.03.2023 um 11:58 Uhr

Hatte ich bereits einige Posts vorher gefragt, es gab keine Antwort darauf, folglich nehme ich es an, dass es so geschehen ist.

Diese Opfer Rolle, in der sich die TE begibt, alle anderen sind Schuld, nur sie selber nicht, stinkt mir gewaltig. Jeder ist seines Glückes Schmied und wenn aus ihrer Sicht, die Aufgaben niemals klar definiert wurden, ja dann hake ich doch nach. Und selbstverständlich hole ich mir auch als AN ein Feedback über meine Leistung ein, was hat sie davon abgehalten?

W
wdliss

31.03.2023 um 12:03 Uhr

"Hatte ich bereits einige Posts vorher gefragt, es gab keine Antwort darauf, folglich nehme ich es an, dass es so geschehen ist."

"(...) nichts weiter als eine reine Vermutung, darauf sollte man keine Argumentation aufbauen. "

C
celestro

31.03.2023 um 12:04 Uhr

"es gab keine Antwort darauf, folglich nehme ich es an, dass es so geschehen ist."

Muahahahaha!

"Diese Opfer Rolle, in der sich die TE begibt, alle anderen sind Schuld, nur sie selber nicht, stinkt mir gewaltig. Jeder ist seines Glückes Schmied und wenn aus ihrer Sicht, die Aufgaben niemals klar definiert wurden, ja dann hake ich doch nach. Und selbstverständlich hole ich mir auch als AN ein Feedback über meine Leistung ein, was hat sie davon abgehalten?"

Warum soll ich nachhaken, wenn alles super läuft? Wenn die Chefs mit meiner Arbeit nicht zufrieden sind, könnten sie ja auch einfach viel schneller mal etwas anmerken.

Davon abgesehen ... was genau soll man da überhaupt "definieren"? Hier ist ihr Team ... führen sie es und erledigen sie die anfallenden Arbeiten? ;-)

J
Junge

31.03.2023 um 12:19 Uhr

Wo lief denn alles super?! Nur aus der Sicht des TE, folglich relativ sinnlos. Als Gruppenleiterin erwarte ich regen Austausch mit den Vorgesetzten, was läuft gut oder schlecht in der Gruppe etc. und klar gehört dazu ein beidseitiges Feedback.

Und selbstverständlich gehören klar formulierte Aufgaben in eine Position. Die TE schreibt ja selber, dass diese aus ihrer Sicht nie definiert waren. Folglich hake ich nach. Nun alles auf den AG zu schieben, gerade in der Position der Gruppenleiterin, geht gar nicht. Schon alleine mit diesem Verhalten fehlt es deutlich an Kompetenz.

D
DummerHund

31.03.2023 um 12:20 Uhr

@Junge Mal angenommen ich wäre Schichtleiter und hätte 100 MA unter meiner Aufsicht und ständig käme ein MA an, du Schichtleiter wie bewertest du meine Arbeit. Und wenn die Reihe durch ist fängt das ganze ja irgendwann wieder von vorne an. Sorry, aber das geht an der Realität vorbei. Als Schichtleiter gehe ich zu einem MA hin wenn was nicht passt und sage ihm das nicht erst wenn er als Nr. 99 an der Reihe ist. Ein Nichthandeln des Schichtleiter könnte dann zu Schäden führen in der Produktion und dann müsste ich als Schichtleiter um meine Position bangen, denn der AG könnte sagen, Mensch Schichtleiter, warum bist du da nicht eingeschritten. Sorry, aber du liegst da komplett falsch.

J
Junge

31.03.2023 um 12:26 Uhr

Die TE ist Führungskraft im Unternehmen als Gruppenleiterin, sie führt und leitet Mitarbeiter. Da erwarte ich, dass diese Führungskraft in der Lage ist, sich beim Vorgesetzten ein Feedback einzuholen nach Zeit X.

Dein Beispiel geht an dem Thread völlig vorbei ...

D
DummerHund

31.03.2023 um 12:27 Uhr

@Junge " Verhalten fehlt es deutlich an Kompetenz." Und was ist mit der Kompetenz des AG wenn er am Anfang die Aufgaben nicht mit der MA durch geht. Deine Argumentation wäre ja Gleichbedeutend mit; Stellenbeschreibungen sparen wir uns für die Zukunft....kommt her liebe Mitbürger ich habe einen Job zu vergeben...fragt nach was ihr zu tun habt.

D
DummerHund

31.03.2023 um 12:29 Uhr

"Dein Beispiel geht an dem Thread völlig vorbei ..." Nein, trifft den Nagel auf den Kopf.

T
takkus

31.03.2023 um 12:33 Uhr

Wie immer bei Junge: ... ich vermuet..., ... ich nehme an....

J
Junge

31.03.2023 um 12:36 Uhr

Und genau diesen Punkt, dass der AG die Aufgaben nicht definiert hat, zweifle ich stark an. Das es innerhalb von 2 Jahren nie Feedback gab, zweifle ich ebenfalls an. Klar, sind alles Vermutungen.

Den Grund hat der AG doch geäußert, sie kann keine Gruppe führen, da sie alles selber macht, der übliche Fehler, wenn man neu als Führungskraft beginnt, es ist die Aufgabe zu deligieren, die Menschen dahingehend fit zu bekommen, dass sie operativ nicht mehr eingreifen muss.

S
Sibel85

31.03.2023 um 12:37 Uhr

Ich kann vielleicht einmal auflösen, dass ich tatsächlich die einzige Frau in der Führung bin. Jedoch habe und möchte ich das nicht als Grund vorbringen. Eine Einarbeitunng meiner Person gab es in diesem Unternehmen nicht. Auch gibt es keine klar definierten Erwartungen an meine Position. Ich war bereits Teamleiterin in einem anderem Unternehmen. Ich habe in meinem Vorstellungsgespräch meine dortigen Aufgaben und Tätigkeiten mitgeteilt. Aufgrunddessen wurde ich eingestellt. Jeder meine MA weiß was zu tun ist und ist stets über Abläufe informiert. Zudem verantworte ich Budget und auch hier bin ich absolut sorgfältig. Natürlich bin ich auch technisch interessiert und lasse mir hier und da, neue Produkte zeigen. Ich möchte ja auch wissen was ich genau verantworte. Aus meiner Sicht, ist es ein persönliches Ding und das darf es in keinem Fall sein. Das ist aber nur meine Perpektive. Ich komme leider aus einem Unternehmen in dem es heißt: wenn du nichts hörst, ist alles gut!" Das wird auch nicht das einzige Unternehmen sein, welches so tickt. Ich stelle mich hier nicht als Opfer dar, sondern möchte nur wissen, ob dass was gerade mit mir gemacht wird auch rechtens ist. Und ob es sinnvoll wäre mit einem Anwalt zu sprechen oder eben in erster Instanz mich an den BR zu wenden.

Auch gibt es keine Umsturkurierung. Die Stelle soll neu ausgeschrieben werden und besetzt werden.

Zu dem Punkt das ich alles deligieren muss und nichts mehr selbst machen sollte: Ja, ich gebe dir da zu 100% recht. Leider ist es nicht möglich. Das Team ist zu klein für die anfallenden Aufgaben. Wenn ich hier und da nicht eingreife, werden Projekte nicht implemtiert und in Betrieb genommen. Das würde dann ebenfalls wieder auf meinem Tisch landen. Ich bin eben auch niemand der mit dem Finger auf andere zeigt. Das ist einfach, zum einem nicht meine Art, und auch nicht zielführend.

W
wdliss

31.03.2023 um 12:47 Uhr

"Und genau diesen Punkt, dass der AG die Aufgaben nicht definiert hat, zweifle ich stark an. Das es innerhalb von 2 Jahren nie Feedback gab, zweifle ich ebenfalls an. Klar, sind alles Vermutungen."

"(...) nichts weiter als eine reine Vermutung, darauf sollte man keine Argumentation aufbauen. "

J
Junge

31.03.2023 um 12:48 Uhr

Was hat Dich daran gehindert, innerhalb der 2 Jahre nach einem Feedback zu fragen?

D
DummerHund

31.03.2023 um 13:04 Uhr

@Junge "Was hat Dich daran gehindert, innerhalb der 2 Jahre nach einem Feedback zu fragen?"

Was hat den AG daran gehindert den MA von sich aus ein Feedback während der 2 Jahre zu geben?

@Sibil85 Ich würde zunächst mit dem BR reden, den meiner Meinung nach würde diese Maßnahme nach § 99 BetrVG eine Versetzung und Mitbestimmungspflichtig sein. Je nachdem was dabei raus kommt kann man dann noch zum Anwalt gehen. Beachte aber, sollte man dir eine Änderungskündigung vorlegen die du nicht unterschreibst, die Frist der Kündigungsschutzklage (3 Wochen)

S
Sibel85

31.03.2023 um 13:04 Uhr

Es war doch alles in Ordnung. Ich habe tägl. mehrfach Meetings mit meinem Chef über sämtliche Themen. Ich habe ihn immer über meine Tätigkeiten oder anstehendes informiert. Zuletzt habe ich Kostenersparnisse aufgezeigt. Da kam nur ein "geil", dass ich richtig gut. Also warum?

Und auch wenn du es anzweifelst, dass meine Aufgabe nie definiert wurden, entspricht es nun einmal der Tatsache, dass es so ist. Ich verhalte mich und arbeite genau so wie alle anderen GL auch. Ebenfalls im operativen Bereich.

J
Junge

31.03.2023 um 13:12 Uhr

Sorry, ich für mich handle anders, ich fordere aktiv ein Feedback ein, nicht alle Monate, aber 1x pro Jahr, wenn es Punkte gibt, spreche ich diese Punkte nach Zeitraum XY an, ob der AG eine Verbesserung wahrnimmt. Aktive Kommunikation, sollte angeblich nichts vom AG kommen.

Das angeblich nichts vom AG kommt, dass beim Vorstellungsgespräch vor 2 Jahren auch nichts kam über Aufgaben, lassen wir mal im Raum stehen, sowas wäre unterirdisch, dass entbehrt allerdings nicht davon, selber aktiv zu werden, da man selber ja ein Eigeninteresse an dem Job hat und nicht dem Staat auf der Tasche sitzen möchte.

S
Sibel85

31.03.2023 um 13:16 Uhr

Gut, dass du es so handhabst und ich respektiere deine Meinung !

D
DummerHund

31.03.2023 um 13:48 Uhr

@Sibel85 Schön das du seine Meinung respektierst, wenn sie auch nicht unbedingt die Meinung der allgemeinen Realität widerspiegelt. Es gibt halt auch Menschen die haben eher im Berufsleben Arbeitgeberdenken und welche die haben Arbeitnehmerdenken. Und du siehst ja hier das die Mehrheit ein gewisses denken nicht unbedingt bedingungslos folgt. ;-)

J
Junge

31.03.2023 um 14:18 Uhr

Und was hat ihr das Verhalten, welches @dummerhund für richtig hält gebracht? Nichts, sie hat ihren Job verloren, herzlichen Glückwunsch dazu ...

D
DummerHund

31.03.2023 um 14:39 Uhr

@Junge Eigentlich sollte man ja meinen das bis zu diesem Zeitpunkt bis heute erst mal alles dazu gesagt wurde. Ich fasse Zusammen. TE redet mit dem BR ,da, das wenn es so weit kommen sollte eine Versetzung nach § 99 vorliegt. Also muss der AG den BR anhören da Mitbestimmungspflichtig. Lehnt der BR ab muss der AG nach § 100 BetrVG vorgehen und /oder eine Änderungskündigung ausschreiben. Hier kommt dann der Punkt wo die TE beim Fachanwalt für Arbeitsrecht aktiv werden kann (Informativ kann man ihn auch vorher schon aufsuchen.

Jetzt kommst du um die Ecke und schreibst ", sie hat ihren Job verloren" Im Eingangsthread steht "Ich soll meine Tarifgruppe verlieren und als Teammitglied nun im Unternehmen tätig sein." Das "ich soll" beschreibt eine Absicht in der Zukunft. Dazwischen liegen noch bestimmte Mechanismen. Bei dir ist die TE schon gehängt worden. Woher nimmst du die Erkenntnis? Ach weißt du was, beantworte die Frage lieber nicht, denn bei deiner Erkenntnis scheinst du den ganzen Thread nicht verstanden zu haben.

T
takkus

31.03.2023 um 14:54 Uhr

Ich hatte mal in einem anderen Thread geschrieben, vielleicht wäre es besser nicht auf die Beiträge von Junge zu reagieren. Nunja.....

C
celestro

31.03.2023 um 15:06 Uhr

"Nichts, sie hat ihren Job verloren, herzlichen Glückwunsch dazu ..."

Wo steht das denn? ROFL!

F
fantil

31.03.2023 um 15:24 Uhr

@Sibel85 Solltest du eine Änderungskündigung bekommen, unterschreibe sie nur unter Vorbehalt, dass diese Kündigung auch wirksam ist, gehe dann zum Arbeitsgericht und reiche eine Kündigungsschutzklage ein.

D
DummerHund

31.03.2023 um 15:58 Uhr

@takkus "Ich hatte mal in einem anderen Thread geschrieben, vielleicht wäre es besser nicht auf die Beiträge von Junge zu reagieren. Nunja....."

Den Gedanken hatte ich auch schon mal. Aber schreibt er was und man versucht es nicht zu entkräften, könnte ein Fragesteller meinen das er Recht hat. Schnief.

T
takkus

31.03.2023 um 16:10 Uhr

Yo, auch nicht von der Hand zu weisen.

Dennoch- ich mach jetzt WE. Wünsch Euch was...

E
enigmathika

01.04.2023 um 21:05 Uhr

<°))))><

guten Appetit!

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