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Von unbefristet in befristet

L
loeve
Mrz 2023 bearbeitet

In unserem Unternehmen ist ein AN mit 30% unbefristet eingestellt, weil er zeitgleich die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger macht. Nun steht das Anerkennungsjahr an, welches er in unserem Unternehmen absolvieren möchte. Er soll jetzt für dieses Anerkennungsjahr befristet vom 01.08.2023 bis 31.07.2024 weiterbeschäftigt werden. Für mich fühlt sich das irgendwie falsch an. Krass gesehen könnte der AG nächstes Jahr am 31.07.2024 Tschüss sagen, obwohl der MA vorher unbefristet eingestellt war :-(

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Community-Antworten (3)

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celestro

09.03.2023 um 14:05 Uhr

Wenn der AN einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat, kann man nicht plötzlich befristen.

T
Thomas63

09.03.2023 um 14:27 Uhr

Kommt auf den Vertrag an. Wenn Er einen ganz neuen Arbeitsvertrag unterschreibt der dann "nur" befristet ist, ist er zeitlich befristet und dann möglicherweise raus. Zumindest hat er es nicht mehr im Griff da er seinen unbefristeten aufgegeben hat und den neuen Unterschrieben hat.

Wenn der alte Arbeitsvertrag weiterläuft und er dann nur im Annerkennungsjahr von xxxxx bis xxxx, ist, anschließend auf seinen alten Arbeitsplatz zurückkehrt bleibt er im Unbefristeten Arbeitsvertrag.

Ich würde da sehr genau draufschauen wie das alles formuliert ist.

C
Catweazle

09.03.2023 um 16:07 Uhr

Es ist egal was im Vertrag steht. Der Passus einer Befristung wäre unwirksam. Nach § 14 (2) tzbfg ist eine Befristung nicht zulässig.

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