Guten Morgen!

Ich habe eine Frage zu Mutterschutz/Schwangerschaft und Änderungen im Arbeitsvertrag: Eine Kollegin hat zum 1.6.2016 ihre Stunden von 30 auf 40 aufgestockt. Alles wurde vorher mündlich vereinbart. Die Ergänzung zu ihrem Arbeitsvertrag hat sie erhalten und auch schon einseitig unterschrieben, aber die Unterschrift der Vorgesetzten fehlt noch. Nun hat sie (die AN) mir gestern mitgeteilt, daß sie bereits im vierten Monat schwanger ist und nächste Woche ein sogenanntes Personalgespräch mit der Vorgesetzten ansteht.

Meine konkrete Frage: Wenn die AN ehrlich ist und ihre Schwangerschaft der Vorgesetzten meldet, kann der AG die Vertragsänderung noch zurückziehen und sie wieder auf 30 Stunden setzen? Sie möchte natürlich lieber mit den 40 Stunden in den Mutterschutz gehen, wenn es soweit ist.

Oder wäre der bessere Rat, zuerst auf die Unterschrift des AG zu drängen und die Schwangerschaft danach zu melden?

Danke für Eure Hilfe,
Christoph