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Betriebsrat in Betrieb mit schnell wechselndem Personal gründen.

C
Chiotortilla
Nov 2016 bearbeitet

Hallo Zusammen,

arbeite in einem kleinen betrieb (unter 50) der vor einiger Zeit einen Betriebsrat hatte, welcher rachsüchtig und rücksichtslos handelte und so fast den Betrieb in den Ruin trieb.

Heute gibt es immer wieder kleine Angelegenheiten, in welchen ein Betriebsrat sehr hilfreich wäre. Durch die o.g. Vorgeschichte ist ein Betriebsrat für die Geschäftsleitung quasi ein NoGo.

Da ich mit dem Gedanken spielte, eine Betriebsratswahl zu organisieren, sprach ich mit 2 Personen denen ich vertraue. Eine davon meinte: "wenn ein Betriebsrat zu stande kommt, wechseln die die ganze Belegschaft einfach aus.

Man muss dazu sagen, das es ein Betrieb ist, der im Dienstleistungs-/Gastronomiesektor agiert, und daher kein wirkliches Fachpersonal benötigt. Somit klingt die oben genannte Aussage nicht unrealistisch.

Meine Frage wäre: Kann man denn eine Betriebsratwahl veranstalten, ohne dass vorher die Geschäftsleitung die Mitarbeiter rausschmeißt, bei denen sie das Gefühl hat sie würden ihn unterstützen? Quasi recht geheim bis zum Wahldatum agieren?

2.030022

Community-Antworten (22)

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gironimo

06.06.2016 um 21:04 Uhr

Wende dich doch einfach mal an die örtliche NGG.

G
Globus

06.06.2016 um 21:20 Uhr

"arbeite in einem kleinen betrieb (unter 50) der vor einiger Zeit einen Betriebsrat hatte, welcher rachsüchtig und rücksichtslos handelte und so fast den Betrieb in den Ruin trieb."

wer genau behauptet das und wie wurde dieser "eliminiert"?

"Durch die o.g. Vorgeschichte ist ein Betriebsrat für die Geschäftsleitung quasi ein NoGo."

Schade nur, dass die GL da doch wenig Einfluß nehmen darf ;-) und ich kann mir vorstellen, was die Antwort auf meine erste Frage ist :-(

C
Chiotortilla

06.06.2016 um 21:42 Uhr

"wer genau behauptet das und wie wurde dieser "eliminiert"?"

Ich grob gesagt, denn der hatte die Rechtsmittel so eingesetzt, dass ein normales Arbeiten, bzw erwirtschaften von Umsatz garnicht mehr möglich war. Was da alles drunter fällt würde jetzt den Rahmen sprengen.

Ich will noch erwähnen, dass ich zu dem Zeitpunkt noch nicht dort gearbeitet habe, die Information wie der "zu bruch" ging beschaffe ich mir gerade und werde es dich dann wissen lassen.

Jedoch ist der Zweck meiner Frage eigentlich dem Ziel gewidmet einen neuen Betriebsrat zu gründen und nicht berauszufinden warum der alte "scheiterte" (Auch wenns mich jetzt nach deiner Nachfrage auch sehr Interessiert und bestimmt nicht unwichtig ist)

"Durch die o.g. Vorgeschichte ist ein Betriebsrat für die Geschäftsleitung quasi ein NoGo."

Das sage ich deshalb, da die Mitarbeiter im Betrieb meist austauschbar sind und somit leicht unterdrückbar sind. Das eigentliche Problem ist so gesehen viel weiter oben:

Wir haben eine Geschäftsleitung für unseren Standort, sind aber ein großes Unternehmen mit vielen Standorten deutschlandweit und haben dementsprechend auch eine Konzernleitung. Die Führung des Konzerns war (nehme ich an) kaum begeistert über einen Betriebsrat, welcher einen Standort lahmlegt (ob gerechtfertig oder nicht sei mal dahin gestellt).

Sollte nun ein neuer Betriebsrat am gleichen Standort auftauchen, würden höchstwarscheinlich Köpfe in der Führung des Standortes rollen. Um sich selbst zu Schützen würde die Leitung dann wohl mit allen Mitteln verhindern wollen, dass ein Betriebsrat entsteht und einfach die Leute die ihn unterstützen rausschmeißen. Es sei dazu gesagt, dass das alles hypotetisch ist, aber gleichzeitig eine hohe Chance besteht, dass es sich so oder so ähnlich abspielt.

Gruß Chio

G
Globus

06.06.2016 um 21:46 Uhr

oh hä, ich glaube, du willst meine Antwort darauf gar nciht lesen ;-)

C
Chiotortilla

06.06.2016 um 22:30 Uhr

"oh hä, ich glaube, du willst meine Antwort darauf gar nciht lesen ;-)"

Wie darf ich das denn jetzt verstehen?:D

G
Globus

06.06.2016 um 22:43 Uhr

alles mit dem Hintergrund, dass der damalige BR angeblich den Betrieb, der einem Konzern unterliegt fast ruiniert hätte, und du selbst damals kein AN warst... Mich wundert, aus welchem Grund du dann eine solche Äußerung hier machen kannst...

"...Ich grob gesagt, denn der hatte die Rechtsmittel so eingesetzt, dass ein normales Arbeiten, bzw erwirtschaften von Umsatz garnicht mehr möglich war. Was da alles drunter fällt würde jetzt den Rahmen sprengen. ..."

Na, vielleicht ja nicht ohne Grund, wenn sowohl GL als auch KL die Arbeit des örtlichen BR erschwerten... Dann ist es die betriebsverfassungsrechtliche Möglichkeit des Gremiums dem arbeitsrechtlich entgegen zu wirken... Also hat nciht der BR die Kosten verursacht, sondern vermutlich die GL oder KL... Hier dem BR die Schuld zu zu schieben und erst Recht wenn du nicht dabei warst, ist in meinen Augen ein wenig... hmmm

Und nun meinst du, dass es wieder Gründe gibt, die es "rechtfertigen" einen BR zu wählen - klasse und was ist, wenn mit dem und dir dann auch so umgegangen wird? bist auch du dann verantwortlich, dass ein Betrieb in einem deutschlandweit operierenden Konzern, ein Betrieb Schieflage bekommt? eventuell?

Wenn du so denkst, lass es, dann kämpfst du mit stumpfen Schwertern...

"Jedoch ist der Zweck meiner Frage eigentlich dem Ziel gewidmet einen neuen Betriebsrat zu gründen und nicht berauszufinden warum der alte "scheiterte" (Auch wenns mich jetzt nach deiner Nachfrage auch sehr Interessiert und bestimmt nicht unwichtig ist)"

Nein, diese Frage sollte die wichtigste sein...

"Die Führung des Konzerns war (nehme ich an) kaum begeistert über einen Betriebsrat, welcher einen Standort lahmlegt (ob gerechtfertig oder nicht sei mal dahin gestellt)."

Das können Gremien gar nciht bewegen... zum streik dürfen sie nciht aufrufen... wie sonst sollte ein Gremium das bewerkstelligen könnten...

Ich glaube hier wird sehr viel Angst von Seiten der GL und KL geschürt...

"...Sollte nun ein neuer Betriebsrat am gleichen Standort auftauchen, würden höchstwarscheinlich Köpfe in der Führung des Standortes rollen. Um sich selbst zu Schützen würde die Leitung dann wohl mit allen Mitteln verhindern wollen, dass ein Betriebsrat entsteht und einfach die Leute die ihn unterstützen rausschmeißen. ..."

Was eine Straftat gegen Betriebsverfassungsorgane darstellen würde, würde die Wahl eingeleitet... im Anschluss selbstbverständlich auch...

Nun liegt es daran, ob sich genug finden, die einen Hintern in der Hose haben...

D
DummerHund

07.06.2016 um 00:42 Uhr

@Chiotortilla

Bist du so naiv, oder tust du nur so naiv. Ober aber bekleidest du eine Führungsebene in dem Unternehmen? Vorab: @ Globus hat vollkommen recht mit seinen Aussagen. Seinerzeit warst du noch nicht im Betrieb und du mast Dir an öffentlich zu behaupten das dieser damalige BR den Standort fast in den Ruin getrieben hätte. Dies sind Parolen die fast jeder AG los lässt. Also bist Du entweder grün hinter den Ohren oder aber AG nahe. Denn, ein BR kann kein Betrieb in den Ruin treiben, sondern nur eine verkehrtes Manangment im Betrieb....denn ein BR kann nur reagieren. In Wirtschaftsfragen nicht agieren. Wenn du so an zukünftige Aufgaben rann willst, lass es lieber mit einem neuem BR. Du kannst mit deiner Vorgehensweise und deiner Glaskugel MA nur schaden. Und wenn du weiter Diskutieren willst, nimm die 7er Begrenzung raus.

C
Chiotortilla

07.06.2016 um 02:24 Uhr

Ziemlich blauäugig sich an einer Aussage festzuklammern die ihr in keinster weise nachvollziehen könnt. Wie ich bereits erwähnt habe sprengt es den Rahmen. Der Betriebsrat hat JEDEN Dienstplan, der erstellt wurde aus reiner Willkür abgelehnt und hatte jede Woche einen Termin im Arbeitsgericht. Der Betrieb schoss durch solche Maßnahmen in die Roten zahlen was wohl kaum im Sinner der MA stehen kann die dann keine Stelle mehr haben.

Außerdem sind mir selbst noch nicht alle Personen die involviert waren bekannt, also anstatt sich hier an einem Thema festzukrallen, welches nicht Zeckdienlich ist.. Oh ich höre schon den Aufschrei, nucht Zweckdienlich.

Seit diesem BR sind viele Jahre vergangen. Sowohl die damalige Belegschaft als auch die Führungsebene des Standortes sind bis auf wenige Personen kaum noch Vorhanden. Ich verstehe nicht warum es meine Aufgabe sein sollte, Fehler aufzudecken, die eine Betriebsleitung gemacht hat, welche garnicht mehr Agiert.

Wir haben JETZT, völlig andere Situationen, andere Bedürfnisse der MA die in keinster Weise mit den damaligen Geschehnissen in Verbindung stehen. Ich weis nicht wie ich das noch deutlicher Ausdrücken soll, aber die bedeutung von "Es sprengt den Rahmen" sollte doch langsam hängen bleiben. Ich würde nur gerne eine Antwort auf eine recht simple Fragestellung erhalten.

O
outofmemory

07.06.2016 um 09:54 Uhr

Guten Morgen zusammen, zum Vorgeplänkel: @chiotortilia, "noch" bist du kein BR, jedoch möchtest du ja einer werden. Ich möchte Dir nur 2, aber aus meiner Sicht die wichtigstens Tips mit auf den Weg geben.

  1. Argumentiere nur mit Fakten die zu beweisen sind, bei allen anderen Aussagen verlierst du schnell den Boden unter den Füßen und wirst nicht weit kommen.
  2. Besuche Schulungen um ein Grundwissen und einen Austausch "networking" mit anderen Betriebsräten zu bekommen. @"die anderen"Vielleicht errinnert Ihr euch an eure erste Zeit als AN in einem Unternehmen, da glaubt man noch recht vieles und hinterfragt nicht alles. Ich sehe das gerade bei mir im privaten Umfeld. Mitarbeiter wissen noch nicht mal, ob es einen BR gibt oder nicht usw. (ja ja jetzt kommen die Aufschreie, dann macht der BR nicht genug öffentlichkeitsarbeits usw., aber so etwas gibt es eben) Nichts desto trotz sollte man neue/zukünftige BRs doch unterstützen und auf wichtige Punkte hinweisen. Jedoch nicht gleich zerreissen, weil sie vermeintlich blauäugig sind. Denn zum lernen, austauschen usw. sind sie hier und das sollte man unterstützen, konstruktiv!

Zu deiner Frage Chiotortillia Nein, du kannst die Wahl nicht bis zur eigentlichen Wahl geheim halten. Grund dafür ist das Wahlprozedere. Das ganze hier zu erläutern sprengt meiner Meinung nach den Rahmen. Lies dir bitte die Wahlordnung durch und komm bei Bedarf mit einzelnen Fragen hierher zurück. https:www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/betrvgdv1wo/gesamt.pdf

Ach ja und vielleicht solltest du über eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft nachdenken. Die könnte bei der Gründung des BR gut unterstützen, wie gironimo schon schrieb.

P
Pjöööng

07.06.2016 um 11:48 Uhr

Chiotortilla,

es gehört hier leider zur Folklore dieses Forums dass einige Teilnehmer nur schwarz-weiß denken können und alle kritischen Aussagen über Betriebsräte zum Anlass nehmen den Urheber dieser Aussagen zu verseckeln. Mach Dir nichts draus!

Ja, es gibt Arbeitgeber die mit allen Mitteln die Gründung eines Betriebsrates verhindern wollen. Beispiele findet man dafür genug im Netz. egal ob sie Birkenstock, Schlecker, Lidl, UPs oder sonstwie heißen. Und ja. Diese Arbeitgeber können Angst und Schrecken verbreiten. Ja, manche Arbeitgeber gehen dabei mit äußerst unfeinen Methoden vor (such mal im Netz nach Helmut Naujoks). Bei diesen Arbeitgebern hilft nicht einmal ein dickes Fell...

Es gibt genauso Betriebsräte ide ihr Amt missbrauchen und dem Arbeitzgeber Schaden zufügen. Die sich mit dem Arbeitgeber nur noch vor Einigungsstelle und Gericht treffen, die selber auch dem Arbeitgeber keine Chance geben, jemals eine vertrausensvolle Zusammenarbeit mit dem BR zu etablieren.

Es gibt auch Arbeitgeber und Betriebsräte die sich nach einer Krise gemeinsam an einen Tisch setzen um ihre Zusammenarbeit wieder auf das richtige Gleis zu bringen.

Die Bandbreite an Charakteren ist auf beiden Seiten gleich, es gibt die amoklaufenden Idioten, die Ignoranten, die Besserwisser, die Schaffer usw.

Natürlich ist es bequemer, in einen bereits etablierten Betriebsrat hineingewählt zu werden. Es ist aber auch total spannend, selber von Anfang an die Arbeitsweise und die Stellung des Betriebsrates beeinflussen zu können.

Ich denke, Du solltest die Vergangenheit ruhen lassen. Diese Vergangenheit ist nicht Eure Vergangenheit, warum damit also noch beschäftigen?

Die Wahl sollte sauber angegangen werden. Dabei kann Euch die Gewerkscahft unterstützen. Wenn Ihr alles richtig macht, dann sind die jeweiligen Akteure (Initiatoren, Wahlvorstand, Kandidaten, Betriebsratsmitglieder) auch gesetzlich geschützt.

Und wenn Du dann hoffentlich gewählt bist: Fux Dich in die Betriebsratsarbeit ein. Bau Kommunikation zum Management auf, mach transparent was Eure Ziele sind und lass Dich schulen.

Viel Erfolg!

C
celestro

07.06.2016 um 12:31 Uhr

"es gehört hier leider zur Folklore dieses Forums dass einige Teilnehmer nur schwarz-weiß denken können und alle kritischen Aussagen über Betriebsräte zum Anlass nehmen den Urheber dieser Aussagen zu verseckeln. Mach Dir nichts draus!"

Was für ein Unfug. Les Dir mal bitte seine Posts nochmal genau durch und erkläre uns dann, wieso es "schwarz-weiß" denken ist, wenn hier jemand sagt "ich war zu Zeiten des BR nicht da" und gleichzeitig "der hat jeden Dienstplan aus reiner Willkür abgelehnt".

Wie will jemand DAS bitte beurteilen können (also den Wahrheitsgehalt dieser Aussage) ? Jetzt mal abgesehen davon, das er mit allen BRMs von früher geredet hat und die haben das offen zugegeben. Aber das ist wohl eher unwahrscheinlich, meinst Du nicht ?

P
Pjöööng

07.06.2016 um 12:36 Uhr

Celestro,

danke für die Bestätigung!

G
Globus

07.06.2016 um 18:01 Uhr

Naja, ich habe nicht schwarz weiß geredet - im Gegenteil, gerade ich habe doch versucht aufzuzeigen, dass es Möglichkeiten gibt, und der damalige BR vielleicht nicht alleine der "böse" war. Auch wurde hier bekannt gegeben, dass der Fragesteller die Leute ja nicht kennt, und auch die Führungsebene neu ist, warum also befürchtet man in der Konzernebene dann Probleme mit einem neuen BR?

Aber ja, es ist spannend einen neuen BR zu gründen - haben wir 2006 auch gemacht... :-D

D
DummerHund

07.06.2016 um 22:40 Uhr

Zunächst einmal, eine BR Wahl kann man nicht geheim halten bis zu Schuss. Dies wurde hier ja schon erwähnt. Dies war aber auch so nicht das Ansinnen der Frage. Dies betraf nämlIch den Schutz der Leute die eine Wahl ins leben rufen und die Wahl leiten. Diese sind vom Gesetz her schon geschützt. Wer denn weiter wen Wählen wird und dies vorab Preis gibt ist ein Esel.

Weiter Überlege ich mal Ein Betrieb unter 50 AN und der BR lehnt jeden Schichtplan ab. Hallo Leute, so viele Gründe kann es gar nicht geben das die Möglichkeiten einer Ablehnung des Schichtplanes noch möglich macht. Und wo einmal ein Urteil in einem Bezirk ergangen ist, ist es erst mal manifestiert. Und ein AG macht bestimmt nicht Pleite weil er öfters vor´s Gericht muss. Ei Gericht Urteil der BR und dann hat der AG sich an das Urteil zu halten. Tut er es nicht, bringt der AG sich selber in den Ruin, nicht aber der BR der dies ständig anmahnt. Hat der AG aber Recht bekommen bei Gericht, wird das Gericht irgendwann keine Klagen in der Art mehr zu lassen. Ist ei ganz normales Prozedere in der Gerichtswelt. Leute überlegt mal, hier stimmt was nicht.

O
outofmemory

08.06.2016 um 10:00 Uhr

DummerHund, dass die Geschichte nicht zu 100% valide ist, ist wohl allen klar. Es macht aus meiner sicht aber keinen Sinn weiter in dieses Thema zu investieren, da wir von hier aus zu keiner Klärung des Sachverhalts beitragen können. Wie ich schon schrieb, kann man auf Hörensagen nicht aufbauen. Außerdem investiert Chiotortilla hier auch nichts mehr zu diesem Thema. Für mich bedeutet das, das Thema ist durch. :-)

C
Chiotortilla

08.06.2016 um 13:28 Uhr

Ich trage nur nichtsmehr bei, da die Diskussion über meine Aussage über einen früheren BR für einige anscheinend viel wichtiger ist als das eigentliche Problem. Ich danke aber Pjöööng der mein Anliegen verstanden hat und auch meine Frage beantwortet hat, womit der Thread ja dann eigentlich abgeschlossen ist.

D
DummerHund

08.06.2016 um 22:36 Uhr

@outofmemory

Stimme Dir da voll und ganz zu. Soll der Herr oder die Dame mal machen. Die Person hat sich eine Antwort raus gesucht die in den Kram passt, ohne jedoch wirklich den Sinn anderer Antworten zu verstehen. Mein Beileid für die Angestellten dort im Betrieb.

G
Globus

09.06.2016 um 19:42 Uhr

"...da die Diskussion über meine Aussage über einen früheren BR für einige anscheinend viel wichtiger ist als das eigentliche Problem. ..."

nein, nochmals, das ist für deine Frage das entscheidende Segment. Ich deutete es an - Wer sprach zu dir so, und warum? Und mal ganz ehrlich, Schichtplan ist nun mal eine wichtige Angelegenheit. Wenn sowas andauernd vor ein ArbG geht, stimmt was mit dem AG nicht - dann verstößt er dagegen oder aber er beteiligt den BR nicht. Beides schlecht. Bei Unstimmigkeiten wegen des Dienstplanes wäre die Einigungsstelle zuständig. Es erscheint einem Betriebsrat also so, dass die frühere GL entweder gegen das Mitbestimmungsrecht verstoßen hat, oder aber den Dienstplan einseitig verändert hat.

Leider muß ich @DummerHund wiedersprechen - Auch wenn man eine einstweilige erwirkt hat usw usw usw, muß in der Tat der BR dieses dem ArbG immer und immer wieder "mitteilen" und ja, dann geht der BR zwar gegen den AG vor, ABER, die schuld trifft nicht das Gremium sondern den AG... Dieser hätte das jederzeit abwenden können, wenn er das nciht macht - selber schuld...

Ich hoffe ich konnte dir aufzeigen, dass diese Angelegenheit extrem wichtig bei dem erneutem Vorhaben einen neuen Betriebsrat wählen zu lassen ist.

Nachtrag: "Betriebsrat in Betrieb mit schnell wechselndem Personal gründen." warum ist der Titel eigentlich so gewählt?

D
DummerHund

09.06.2016 um 23:16 Uhr

Denke mal @Globus und ich wir sind auf dem selben Boot, paddeln nur noch nicht synchon.

@Globus Spätestens nach dem Dritten mal, mwenn der AG wieder den selben Fehler bei der Erstellung und Festlegung des Dienstplanes macht, versuche ich beim Arbeitsgericht in der Sache eine einweilige verfügung zu erreichen. Diese besagt ja dann das bei zuwiederhandlung die Euronen des AG wandern. Hier ist dan nur die Zuwiederhandlung an zu zeigen. Sind die Gründe des Fehlers bei der Erstellung und Festlegung jedoch unterschiedlicher Natur gebe ich Dir Recht.

G
Globus

09.06.2016 um 23:37 Uhr

Na auch wenn du die hast, mußt du dem ArbG weitere Verstöße mitteilen - die haben ja keine Glaskugel wie wir ;-) mitunter nennen das dann AG und Kolleginnen und Kollegen es so, als ob man den AG immer wieder vor Gericht zerrt, klingt komisch, ist aber so....

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DummerHund

10.06.2016 um 00:12 Uhr

@Globus Schau meinen Text ...Hier ist dann nur die Zuwiederhandlung an zu zeigen...

G
Globus

10.06.2016 um 00:14 Uhr

ja klar, dennoch ist man immer wieder mit dem AG vor Gericht... das meinte ich nur...

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