Hallo Kollegen. Haben da ne Frage. Eine Kollegin hat eine Abmahnung vom AG bekommen. Sie ist ordentliches BR-Mitglied und hat einen kleinen Sohn. Ihr Mann arbeitet größtenteils in Nachtschichten und sie hat wegen der Betreuung eine Arbeitszeitpräferenz bekommen. Das heißt, statt wie im Betrieb üblich bis 20 Uhr arbeitet sie maximal bis 14 Uhr (Teilzeit). 2 Tage in der Woche hat sie frei. Nun finden die Betriebsratssitzungen und Ausschüss in der Regel zwischen 8-16 Uhr statt, ab und an auch an ihren freien Tagen. Das heißt sie baut dann Überstunden auf und hat bisher nicht mal welche abgebaut um auch im Betrieb aktiv zu sein. Es ist klar, dass es nur um die BR-Arbeit geht. Da es bei ihr schon oft angemäkelt worden ist. Hat da jemand ne Ahnung wie wir jetzt am Besten vorgehen und vielleicht sogar noch ne Urteil zu? Spontan würden mir jetzt Benachteilung BR-Arbeit einfallen, würde sogar Behinderung sagen (weil von ihr nun erwartet wird, sich einzuschränken und an BR Tagen bis maximal 14 Uhr zu arbeiten). Die argumentieren damit, dass sie als BR-Mitglied ein "Vorbild" für ihre Arbeitskollegen ist und wenn sie ständig fehlt sieht es ja doof aus, besonders wenn sie an ihren eigentlich freien Tagen fehlt. Weil ihr ja extra die Präferenz eingeräumt worden ist.

Die Sitzungen an den freien Tagen sind maximal 1-2x im Monat (Oma, Opa helfen aus)
An den längeren Tagen sind es 2 Std die überbrückt werden müssen. Wenn es nach dem AG geht, soll die Präferenz wieder gekündigt werden und das BR-Mitglied bis 20 Uhr arbeiten.

Wäre echt nett wenn ihr mir da ein bisschen Input geben könntet und eure Meinungen dazu.. liebe Grüße