Hallo,

heute wurde uns ein (unvollständiger) Antrag auf Entfristung eines Mitarbeiters vorgelegt, der im Dezember erst verlängert wurde.
Es geht darum, dass der betroffene Mitarbeiter ein kleineres Arbeitgeberdarlehen benötigt und laut Arbeitgeber, dieses nur dann bewilligt bekommt, wenn sein Arbeitsverhältnis entfristet ist.
Man muss noch ergänzen, dass die Person alle Voraussetzungen des § 14 Abs. 3 TzBfG n.F erfüllt. Eine Beschäftigungsdauer bis zu 5 Jahren wäre somit zulässig.
Unser Problem ist, dass wir der Argumentation des Arbeitgebers nicht folgen können, weil
a) nach § 4 TzBfG niemand wegen seiner Befristung schlechter gestellt werden darf
b) andere Mitarbeiter auch noch befristet sind und dadurch evtl. einen Nachteil erleiden

Evtl. könnte man noch eine BV formulieren...
Wie seht ihr das...?