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Mitarbeitergespräch

B
BRThalia
Aug 2017 bearbeitet

Hallo Zusammen,

wie würdet ihr an das folgende Problem rangehen:

In der Produktion sind die Arbeiter mit ihrem Meister unzufrieden und wenn man den Geschichten so hört auch völlig zu Recht. Ein Teil dieser Probleme kommt daher, dass er völlig überfordert ist und dringend eine Unterstützung braucht. Das haben wir bereits an die Geschäftsleitung herangetragen und diese hat sich auch mit ihm unterhalten und ihm das angeboten. Er ist daraufhin total eingeschnappt gewesen und hat das Angebot abgelehnt.

Jetzt ist die Arbeit mehr geworden und die Sorgen der Arbeitnehmer größer. Er sei unfreundlich zu Ihnen, würde einzelne bevorteilen, wäre nur im Büro und so weiter. Es gab jetzt wohl auch einen Zwischenfall mit einem Mitarbeiter wo dieser danach überstürzt den Arbeitsplatz für diesen Tag verlassen wollte (es aber nicht getan hat) und die Teilnahme an der Weihnachtsfeier abgesagt hat.

Jetzt wollten der Juniorchef und ich ein Gespräch mit diesem Meister führen. Leider will aber keiner von den Mitarbeiter das seine Probleme mit dem Chef erwähnt werden. Folglich hab ich dann aber nichts konkretes auf welches ich in dem Gespräch verweisen kann.

Wie würdet ihr das Problem angehen?

95903

Community-Antworten (3)

S
stehipp

08.12.2015 um 09:31 Uhr

Morgen,

da stehst du leider vor einem Problem, dass immer wieder auftritt. Beschwerden werden gerne vorgebracht, aber bloß keinen Namen nennen.

In den Gespräch hast du damit natürlich eine deutlich schwächere Basis, da ihr nur über allgemeines reden könnt. Sprich nochmal mit allen Mitarbeitern in der Abteilung. Sammle die einzelnen Punkte. Vielleicht kann man sie ja annonymisiert vorbringen, wenn dadurch kein Rückschluss auf den einzelnen Mitarbeiter möglich ist.

Wir haben in so einem Fall schon mal ein Gespräch MA/BR/GL ohne Abteilugnsleiter gemacht. War für die Geschäftsleitung hilfreich, das wirkliche Ausmaß des Problems aus erster Hand zu erfahren.

Letztendlich entscheidet ja die GL ob eurem Meister jemand helfend zur Seite gestellt wird oder nicht.

K
Kölner

08.12.2015 um 09:32 Uhr

So ein Gespräch kann man dann auch nicht führen. Wasch mich, aber mach mich nicht nass, wird nicht funktionieren. Demnach gibt es dann halt KEIN Gespräch!

D
Dezibel

08.12.2015 um 13:06 Uhr

Genau so einfach, wie Kölner das beschreibt, ist es. Ich sollte mich auch mal für eine Lohnerhöhung eines Kollegen einsetzen, mit der Bedingung, seinen Namen aber nicht zu nennen. Selten so gelacht ... Also: Wer nicht will, dass ihm geholfen wird, der kann sich verabschieden, nichts geht mehr.

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