Mitarbeitergespräch innerhalb des BR
Hallo, hier eine Frage, wie die interne Zusammenarbeit des BR besser organisiert werden kann, Schwachpunkte erkannt werden und die Motivation der BR-Mitglieder gefördert wird. Ich bin seit 5 Jahren BR-Vorsitzender (nicht freigestellt) und habe in dieser Zeit oft versucht, alle 11 Mitglieder in die BR-Arbeit einzubeziehen. Leider bleibt aber zu 95% alles am BRV hängen. Ich habe vor, mit den BR-Mitgliedern ein Mitarbeitergespräch zu führen. Das Mitarbeitergespräch zählt m. E. zu den wichtigsten Elementen der Personalentwicklung. Dem bewusst geführten Gespräch kommt strategische Bedeutung zu, weil es eines der wirksamsten Mittel der Information und Motivation ist. Es bindet die Mitarbeiter in die Organisation ein und dient dazu, Ziele abzustecken, Erwartungen auszusprechen, Aufgaben zu setzen, aber auch, die Mitarbeiter zu persönlicher Entwicklung zu ermutigen. Hat jemand von Euch diesbezüglich Erfahrung bzw. Vorschläge für den Inhalt des Gespräches innerhalb des BR?
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen Steffen
Community-Antworten (5)
02.11.2007 um 10:07 Uhr
DEM Kollegen stimme ich zu, das Problem ist aber folgendes: Es mag BR Kollegen geben...und gar nicht so wenige, die nur wegen dem Kündigungsschutz und wegen dem Ansehen BR werden....und ansonsten faul sind wie die Nacht. tschuldigung.
Im normalen Arbeitsprozess kann man motivieren...und sanktionieren. Zuckerbrot und Peitsche. Als BR Vorsitzender kannst nur motivieren. Abmahnen, rausschmeissen etc. geht alles nicht, weil die Stellung jedes individuellen BR Mitgliedes so stark ist.
02.11.2007 um 10:08 Uhr
@schubi1 Die Idee ist im Prinzip verwerflich (da Personalführung und Personalbewirtschaftung nicht zu den Aufgaben eines BRV/BR-Gremium gehört) - aber... ...ich kann Dich gut verstehen. Man will motivieren, Innovation im Gremium fördern und die Aufteilung der Aufgaben gezielter und qualitativer als bisher vornehmen!
Wenn man sich das BetrVG ansieht, kann dieser Schuss allerdings nach hinten losgehen:
- Im Zweifel muss ein BRM noch nicht einmal mitteilen, was es tagtäglich mit seiner BR-Arbeit macht!
- der BRV ist auch nicht "Vorgesetzter" des einzelnen BRM im Sinne des Gesetzes
- Einzelgespräche/MA-Gespräche können - falsch geführt und/oder wenig fachlich - auch bei der besten aller Ideen und Ansinnen nach hinten losgehen
Alternativen:
- In einer BR-Sitzung die Aufgabenverteilung ansprechen/dispositiv stellen
- einen Klausurtag zur Arbeitsorganisation mit/ohne einen Moderator machen Naja... ...im Zweifel könnte man auch die (möglichen) Freistellungen wahrnehmen (lassen)
Gruss
02.11.2007 um 10:17 Uhr
@schubi1,
....alle 11 Mitglieder in die BR-Arbeit einzubeziehen....plus Du =12? ... Mitarbeiter in die Organisation...du meinst Kollegen und BR Gremium, oder? Holt euch einen Teamer ins Haus zum Motivationstrainig Als BRV kenne ich das Problem, bei uns hat es geholfen. Die Begeisterung für BR Arbeit muß allerdings gehegt und gepflegt werden.
23.01.2023 um 13:56 Uhr
Eine Lösung ist, falls noch nicht vorhanden, eine Geschäftsordnung, in der die Zuständigkeiten unter dem Mitgliedern des BR´s klar geregelt werden. Dann ist es einfacher die Aufgaben zuzuordnen und die Berichtsperson bei den Sitzungen ist dann nicht der BRV
23.01.2023 um 14:01 Uhr
Wer weiß, ob es dieses Gremium / die Firma nach 15 Jahren überhaupt noch gibt?
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