Hallo,

ich bin seit fast 20 Jahren BR in einer Stiftung.
Schon immer war es für unseren Geschäftsführer, bzw. den Vorstand ein Problem, dass es hier einen BR gibt.

Nun hat man offenbar nach einem Grund gesucht, wie man mich beseitigen kann und ist dabei fündig geworden ... allerdings mit einem wirklich "billigen" Versuch meiner Meinung nach.

Am Freitag wurde ich zum GF zitiert. Dort saß der EDV-Leiter, der GF und ein Anwalt.
Man eröffnete mir dann, dass ich eine "schwerwiegende arbeitsrechtliche Verfehlung" begangen habe.

Der EDV-Leiter führte dann aus, dass "ein Programm" ihm gemeldet habe, dass ich mir über den Mail-Account der Stiftung eine Seriennummer eines Programmes an meine private Mailadresse gesendet habe und dass ich offenbar ein stiftungseigenes Programm privat nutze.

Grds. ist das auch so.

Aber es gab vor mehreren Jahren einen anderen EDV-Leiter, von dem ich eine Einwilligung hatte (mündlich), dass ich dieses Programm zu Hause testen kann, um die Probleme, die es damit immer wieder gibt, auch in einer anderen EDV-Umgebung testen zu können. Jetzt aktuell gab es wieder Probleme mit dem Programm und daher habe ich es updaten lassen. Die Seriennummer habe ich mir deshalb nach Hause gesendet, damit ich dort mit der gleichen Version wie hier testen kann, was diese Probleme immer wieder verursacht.

Dies habe ich im Gespräch auch so dargestellt.
Der Vorstand will nun entscheiden, wie er weiter verfahren will.

In jedem Fall ist auch hier jedem Mitarbeiter klar, dass es sich dabei um einen "billigen" Versuch handelt, mich als BR zu entsorgen.

Was würdet Ihr mir raten?
Selbst wenn ich heute erfahre, dass der Vorstand dies nicht rechtlich verfolgen will... muss ich doch irgendwie tätig werden.

Schöne Grüße,
jaypar