Belegschaftsinfo zur gesetzlichen Arbeitszeitgestaltung
Liebe Kolleginnen & Kollegen, habt ihr eurem Klientel schon mal die gesetzlich möglichen Auswüchse der Arbeitszeitgestaltung durch die AGin dargelegt? Hintergrund für diese MEINE Vorgehensweise ist die manchmal ausufernde Kritik an Abmachungen des BR mit der AGin. Ich frage die Kritiker dann ob sie wissen, in welch gesetzlich maximal zulässigen Rahmen sie beschäftigt werden dürfen...dann schnallt dann sogar des öfteren die GEW mit der Zunge & wird ganz kleinlaut...Die möglichen Arbeitszeitkorridore..die Ruhezeiten zwischen ihnen...wäre ein 3,5 hTag schon ein voll erfüllter Arbeitstag...nach billigem Ermessen..etc. ...& dann führe ich unsere BV's ins Feld... Schilldert mal bitte eure Erfahrungen!!!
Community-Antworten (4)
19.10.2015 um 23:37 Uhr
- ich verstehe gar nichts. Was läuft wie falsch bei Euch? :-(
20.10.2015 um 00:00 Uhr
nichts... besser gesagt Kleinigkeiten...
Ich will nur mal hinterfragen, wie eure Belegschaft auf BR-Arbeit reagiert. Was wäre für die AGin möglich, wenn es keinen BR gäbe...
...& wie schaut es in Wahrheit mit einem BR aus...Sicher bei manchen so wie es das Gesetz vorschreibt, aber die, denke ich mal, sind eher selten...oder doch nicht?
20.10.2015 um 09:55 Uhr
Wir haben vor einiger Zeit unsere BV Arbeitszeit novelliert, Als wir kurz vor dem Ende der Verhandlungen waren haben wir mit allen Abteilungen gesprochen und die Unterschiede zwischen alter und neuer BV sowie gesetzlich bzw. arbeitsvertraglich "möglich" vorgestellt. Ach ja tariflich auch noch... Das kam gut an bis auf eine Abteilung. Ein paar Anregungen für kleine Änderungen der neuen BV wurden gleich mit eingearbeitet. Dieses Vorgehen hat uns bei der letzten BRWahl eine höhere Wahlbeteiligung gebracht.
20.10.2015 um 10:06 Uhr
Ich denke, das es sehr viele Gremien gibt, die ihr Bestes geben. Und mit einer transparenten Öffentlichkeitsarbeit kann man dies auch erfolgreich an die Arbeitnehmer kommunizieren.
Ich glaube, dass es wichtig ist, das es im BR bei den Wahlen auch immer wieder neue Mitglieder gibt ( eine gesunde Mischung aus Erfahrungen und neuen Ideen). Je länger immer die selben im Amt sind, um so höher ist der Trend zu "das haben wir immer schon so gemacht"
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