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Amerikanischer Käufer

G
Gustl
Nov 2016 bearbeitet

Hallo BR-Kollegen, wir sind eine Mittelständische Firma im Nürnberger Raum. Uns hat eine Amerikanische Firma übernommen. Wir, 5`er Grmium, können zwar etwas englisch, aber nicht genug. Kann man einen Englischkurs im Rahmen einer BR-Schulung belegen?

Danke für eure Antworten.

1.41406

Community-Antworten (6)

G
gironimo

07.10.2015 um 16:03 Uhr

Von Einwanderern erwarten wir Deutschkenntnisse ......

Der BR hat die erfoderlichen Schulungen zu erhalten. Und wenn die Mutter erwartet, dass man englisch spricht, muss man es lernen (Kosten: § 40 BetrVG) Die Frage ist nur: Müsst Ihr tatsächlich englisch kommunizieren.

Und was ist mit den anderen AN? Denkt da an den § 97 Abs. 2 BetrVG

P
Pjöööng

07.10.2015 um 16:07 Uhr

Ansprechpartner ist und bleibt der deutsche Arbeitgeber.

Die Einführung einer Firmensprache ist mitbestimmungspflichtig.

Wozu der vorauseilende Gehorsam?

C
Challenger

07.10.2015 um 17:09 Uhr

Zwei tolle Antworten.Und das ist nicht ironisch gemeint.

M
Mattes

08.10.2015 um 12:25 Uhr

Nicht vergessen...

Die AMTSSPRACHE des BR ist deutsch.

aber wenn der AG einen Kurs bezahlen möchte... warum nicht...

M
Moreno

08.10.2015 um 12:36 Uhr

Wenn Ihr es für erforderlich haltet und beschließt. Es gibt auch Englischkurse für Betriebsräte nach §37,6 BetrVG.

W
Wonder

08.10.2015 um 19:17 Uhr

Auch wir haben eine amerikanische Konzernmutter. Gespräche mit den amerikanischen Geschäftsführern laufen nur über einen professionellen Übersetzer. Auch "gutes Englisch" reicht nicht aus, da zuviele Informationen nicht richtig ankommen. Und Amerikaner können in der Regel mit Betriebsräten nicht viel anfangen. Sie kennen diese Einrichtung ja nicht.

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