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von Teilzeit auf Vollzeit und wieder zurück......ohne Genehmigung

N
NordBR
Jan 2018 bearbeitet

Hallo, aufrgrund von "engpässen" hat ein Teamleiter einfach entschieden, einen Teilzeitmitarbeiter für die Dauer von ca. 6 Wochen auf Vollzeit arbeiten zu lassen. Er hat dieses auch dem BR mitgeteilt. Der BR hat diesen "Antrag" natürlich erstmal zur HR Abteilung vom Arbeitgeber weitergegeben, da dieses ja eine Veränderung des Arbeitsvetrages darstellt. Der Arbeitnehmer arbeitet nun aber schon seid 2 Tagen seine 8 Stunden täglich (statt der geschuldeten 4 Stunden), einen Überstundenantrag hatder BR bisher auch nicht bekommen. Der Arbeitnehmer soll natürlich seine Zeit gutgeschrieben bekommen, aber wie können wir hier dem Arbeitgeber gegenüber treten. Ist eine einstweilige Verfügung schon zu weit gegriffen? Kann der Arbeitgeber einen Mitarbeiter eigentlich von Teilzeit auf Vollzeit wechseln lassen und nach einer gewissen Zeit wieder auf Teilzeit (rein rechtlich)?

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Community-Antworten (2)

G
gironimo

30.09.2015 um 13:02 Uhr

Nö - kann er nicht. Vertrag ist Vertrag. Da geht einfach einseitig nichts. Allerdings gibt es ja auch oft Klauseln im Vertrag, die dies möglich machen.

Und natürlich - der AG muss zahlen. Sonst kann der AN auf individualrechtlicher Schiene seine Ansprüche auch vor dem Arbeitsgericht geltend machen. Aber dazu ist es ja noch zu früh. Der AG wird ja (wahrscheinlich) zahlen.

Kollektivrechtlich hätte der BR natürlich beteiligt werden müssen. Ich würde da aber erst einmal den kurzen Dienstweg gehen und kurzer Hand einmal in der Personalabteilung den Fall besprechen. Auch dem AG gegenüber würde ich die Erwartung äußern, dass er seine Vorgesetzten in der Weise schult, dass sie die Rechte der AN und des BR sicherstellen.

S
stehipp

30.09.2015 um 16:38 Uhr

Ich würde nicht gleich mit der großen Keule schwingen und eine einstweilige Verfügung erwirken.

Vielleicht war sich der Teamleiter nicht im Klaren, was seine Handlungsweise für Konsequenzen hat.

Redet mit allen Beteiligten, in erster Linie mal mit dem Mitarbeiter, wie er zu der Sache steht. Vielleicht kommt ihm die Regelung ja ganz gelegen.

Auf alle Fälle würde ich mit dem Teamleiter sprechen und ihm die richtige Vorgehensweise für die Zukunft schildern. Dann auch, wie gironomo schon schilderte, beim nächsten Monatsgespräch mit dem AG den Punkt thematisieren.

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