Jetzt ist es endgültig Aktuelle Info zur Tarifunfähigkeit einiger GW
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die rückwirkende Feststellung der Tarifunfähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen
BVerfG, 25.05.2015, 1 BvR 2314/12 http://www.bverfg.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/04/rk20150425_1bvr231412.html
Community-Antworten (3)
04.06.2015 um 17:04 Uhr
Wichtig ist zu verstehen, dass sich die Verfassungsbeschwerde gegen die rückwirkende Feststellung richtete, und NICHT in der Sache gegen die Tarifunfähigkeit.
Die Chance, insofern überhaupt zugelassen zu werden, war sowieso minimal. Für mich war das mehr PR-Gag als alles andere, aber ich mag das falsch sehen.
04.06.2015 um 17:19 Uhr
Ich war letztes Jahr zu einem Seminar im Sauerland. Der Veranstalter musste das Seminar wegen der vielen Teilnehmer teilen. Im Nachbarraum fand eine BR1-Schulung der "christlichen" statt - mit 4 Teilnehmern.
So viel zur Bedeutung dieser Organisation
05.06.2015 um 10:39 Uhr
Ich kann diesem Urteil auch viel Sympathie entgegenbringen. Das ist mal was Handfestes.
Überlegenswert finde ich dennoch: Ein grosser Teil der Gewerkschaften und deren Führungen haben es immer noch nicht verstanden, dass es (neben dem Kampf gegen die Konkurrenz) auch und vor allem um die zu vertretenden AN gehen muss. Da haben einige Fürsten es offensichtlich nicht verstanden, dass sie sich zum Teil meilenweit von den Gewerkschaftsmitgliedern entfernt haben. Beispiel: Die Aktionen und der Aufruf zum Streik von Verdi und das Einknicken in dieser Woche/aktuell bei den Verhandlungen für die streikenden Kita-AN/Sozialarbeiter um sich auf eine Schlichtung zu verständigen, zeugt von sehr unsensiblem und wenigstens unverständlichem Vorgehen. Ist die Streikkasse leer? Hat man sich einlullen lassen? war es nicht mehr opportun genug, sich für den Sozial- und Erziehungsdienst mit Vehemenz weiterhin einzusetzen? Ich bin mir fast sicher, dass es einen (seichten, faulen) Kompromiss geben wird...
Ich bin nach wie vor für die Abschaffung des TVG. Endlich mal wieder eine Basisarbeit, die nicht mehr das durch das TVG geschützte Nichtstun/opportune und nicht nachvollziehbare Handeln deckt! Und das sage ich als Gewerkschaftsmitglied!
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