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Dieser Beitrag ist vor 3 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Betriebsrat mit amerikanischer Mutter- Organisation- Erfahrung?

R
Rebekka
Dez 2022 bearbeitet

Wir sind seit 2,5 Jahren ein erster Betriebsrat in einem deutschen Ableger einer amerikanischen Organisation. Das ist häufig sehr schwer, da in den USA Arbeitsnehmerrehct nicht wirklcih existieren und wir als BR eher "nerven" als dass wir als etwas Gutes angesehen werden. Damit können wir umgehen. Was aber mittlerweile passiert ist, dass an uns und an der deutschen Organisation vorbei Kollegen in den USA eingestellt werdne, die dann relevante Aufgaben in der Personalabteilung annehmen. Sie sind auch dort noch nicht mal richtige Mitarbeiter, sondenr werden als COnsultant eingestellt. Sie arbeiten jedoch mit der Personalabteilung zusammen und sind ANsprechpartner für unsere KollegInnen hier in Deutschland (ohne Ahnung vom hiesigen ARbeitsrecht zu haben). Wir haben gehört, dass dies nun versucht wird, da der Mutterorganisation der deutsche BR zu nervig wird und sie so versuchen uns zu umgehen. Hat jemand von Euch Erfahrung damit?

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Community-Antworten (2)

G
GabrielBischoff

02.12.2022 um 14:42 Uhr

Ja., das wird oft als "Machtkampf" begriffen, weil es die natürliche Ordnung der Dinge angreift. Prüfen, wo die neuen Kollegen eingegliedert werden. Prüfung auf Scheinselbständigkeit. Rechtliche Unterstützung.

A
andreas.ad.krueger@deutschebahn.com

02.12.2022 um 23:06 Uhr

Wenn die US-Mutter Euch mit solchen Tricks auszubremsen versucht bzw. Euch in der Mitbestimmung beschneidet solltet Ihr mal das Hinweisgebersystem nutzen, einen Complianceverstoß melden. Schließlich werden geltende, deutsche Gesetze umgangen. Besonders in Börsennotierten Unternehmen sorgt das für eine Menge Aufregung, evtl. sogar Stress mit der Börsenaufsicht. In der Folge werden die Unternehmen meist recht umgänglich. Ist zwar ein scharfes Werkzeug, wenn aber alles andere nicht hilft …

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