MA Dauerkrank. Was tun?
Hallo zusammen,
eine MA ist dauerkrank, lehnt das BEM ab.
Bei der ersten Kündigung legte ihr Anwalt auf einmal eine Schwerbehinderung(50%) vor. Kündigung wurde erstmal gestoppt.
Die Dame hat eine wichtige Position im Marketing und wir stehen kurz vor der Insolvenz(nebenbei)
Jetzt will AG wieder Kündigen.Integrationsamt hat zugestimmt!
Wenn die Dame das BEM ablehnt und sogar das Integrationsamt der Kündigung zustimmt.
Gibts da dann überhaupt noch bedenken seitens des BR? Oder sollten wir hier trotzdem ablehnen oder frist verstreichen lassen?
hatten bisher noch nie den Fall das BEM abgelehnt wird und sogar Integrationsamt zustimmt.
Danke schon mal
Community-Antworten (5)
09.02.2015 um 16:17 Uhr
Hallo,
ist leider auch so das wegen Krankheit gekündigt werden kann, wenn die Prognose sagt das eine Gesundung nicht zu erwarten ist. Wir kennen leider die Umstände nicht. Das sie das BEM nicht in Anspruch genommen hat kann auch Gründe haben die wir nicht kennen, Als BR solltet ihr alles tun um der Kündigung zu Wiedersprechen, alles andere wird vom Arbeitsgericht verhandelt wenn denn eine Kündigung kommt.
MFG
09.02.2015 um 18:30 Uhr
Ihr könntet z.B. argumentieren, dass die Gründe für die negative Gesundheitsprognose nicht so schwer wiegen wie die langjährige Betriebszugehörigkeit, in der die MA zuverlässig ihrer Arbeit nachging, wenn dem denn so ist...
09.02.2015 um 18:44 Uhr
Wer ein BEM ablehnt (bei einem BEM-Angebot) wird es sehr, sehr schwer haben, den Job zu erhalten. Der AG hat aus meiner Sicht alle Chancen und aus meiner Sicht auch zu Recht.
09.02.2015 um 19:00 Uhr
Vielleicht seht Ihr auch Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten auf eienem anderen Arbeitsplatz; ggf. mit zumutbaren Umschulungsmaßnahmen. Oder wie wäre es mit Weiterbeschäftigung unter geänderten Vertragsbedingungen?
Ansonsten - was sagt die Kollegin oder der Anwalt von ihr?
09.02.2015 um 20:08 Uhr
@ gironimo
Meinst Du nicht, dass Du´s etwas übertreibst?
Wenn die Kollegin dauerkrank ist, ein BEM ablehnt, das IA der Kündigung zustimmt ...
sollte man der Kollegin doch keine Steine in den Weg legen!
Und gar nicht muss es einen BR interessieren, was der Anwalt der Kollegin sagt!
@ TONIii
Hat sich die Kollegin überhaupt schon mal mit Euch als BR in Verbindung gesetzt? Vermutlich nicht!
Dann lasst die Anhörungsfrist verstreichen ... jeder ist seines Glückes Schmied!
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