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Ablehnung von Befristeten Arbeitsvertrag

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Josy_3489
Nov 2022 bearbeitet

Hallo. Ich hab eine Frage an euch, vielleicht kann mir jemand weiter helfen dies bezüglich.

Mein Arbeitsvertrag war befristet auf 1 Jahr (Auslauf Datum wäre der 30.11.2022). Ich habe am 1.9 eine neue Stelle in dem Betrieb bekommen, diese wurde aber schon von dem BR abgelehnt (Begründung war, er möchte für die Stelle mehr Geld haben, alte und neue Verträge die geschlossen wurden stimmen nicht überein und er möchte für alle das gleiche Geld. Kann ich irgendwo nachvollziehen aber mir reicht das Geld was ich bekomme.) Dies geht mit dem AG vor Gericht und ist noch ausstehen. Nun ist es so das ich von einen befristeten auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag umsteigen möchte/soll/kann. AG sowie ich sind damit völlig einverstanden aber der BR hat dies abgelehnt. Eine Begründung gibt es dazu nicht seitens des BR an mich geschweige denn an den AG. Der BR entscheidet derzeit nicht zugunsten den MA oder der Firma. Was kann ich jetzt noch machen ? Einfach abwarten ist nicht so meine Stärke, ich muss ja auch zusehen wie ich mit dem „Arsch an die Wand komme“ und hinzu kommt das die Stellen sowieso unterbesetzt sind.

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Community-Antworten (6)

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Catweazle

09.11.2022 um 23:20 Uhr

Ein Widerspruch ohne Begründung ist eine Zustimmung. Vor Gericht wird wahrscheinlich nur über die Höhe des Geldes verhandelt. Die Erfolgsaussichten des BR bei der Entfristung tendieren gegen Null.

M
Muschelschubser

10.11.2022 um 10:24 Uhr

Sehe ich das richtig?

Der BR beschließt eine Ablehnung, die nicht über §99 Abs. 2 gedeckt ist? Und er geht damit vor Gericht, ohne dass das in Deinem Sinne ist?

Fehlt es da sowohl an Grundlagen als auch an Fingerspitzengefühl als auch an Kommunikationsfähigkeit?

Wenn Du mit dem Gehalt so einverstanden bist und der BR führt quasi für Dich einen Kampf, dann pass auf dass dies das Verhältnis zwischen Dir und dem AG nicht belastet.

Oder versucht der BR, kollektiv einen Lohngrundsatz durchzusetzen?

Wenn es um Dich geht, dann würde ich den BR auffordern, dies zu unterlassen.

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Josy_3489

10.11.2022 um 16:31 Uhr

Hallo, ich habe mir den Link mal in Ruhe angeschaut und das meinen AG vorgelegt, es muss doch ein Schlupfloch geben um den Vertrag nicht auslaufen zu lassen.

Und ja er geht vor Gericht, nicht in meinen Sinne sondern laut seiner Aussage „wegen der Allgemeinheit“…andere kriegen mehr und er möchte für die gleiche Arbeit gleiches Geld haben. Ich kann es irgendwo verstehen aber er soll den Kampf mit den AG nicht auf meinen Rücken austragen, was gerade passiert.

Ich habe mich nach der Aussage mehrere Instanzen höher gewendet und das haben auch andere getan, er macht sowas laut dem was ich mit bekommen habe, nicht zum ersten Mal.

Danach hatten sie mehrere Stunden lang ein Meeting gehabt und ich kriege nun doch den unbefristeten Vertrag.

Ich verstehe aber absolut null was das Ganze „Theater“ soll. Der AG versucht nun schon alles in seiner Macht stehende um die MA zu beschäftigen und setzt sich für diese ein. Warum muss der Betriebsrat denn so dagegen schießen…ist mir immer noch unverständlich

Ich bedanke mich für die Antworten, das hat mir eine Menge geholfen :)

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DummerHund

10.11.2022 um 16:39 Uhr

@ Josy_3489 Es ist ja löblich wenn ein BR etwas für MA machen will. Nur beschreitet der BR dort gerade, ich denke mal da fehlt Wissen, den verkehrten weg. Von der Sache her für die Zukunft vielleicht richtig, nur vom Weg her absolut verkehrt.

J
Josy_3489

10.11.2022 um 16:46 Uhr

@Dummerhund Ja er versucht da schon einiges durchzusetzen was an und für sich richtig ist aber so einfach nicht funktionieren kann. Mal davon abgesehen das er die Probleme der anderen auf der Fläche, was nun wirklich niemanden etwas angeht, erzählt und damit hausiert als wäre es etwas total normales. Das ist in meinen Augen jetzt nun nicht das Vorzeige Modell eines BRs.. Er macht wo er nur kann, den AG ein Strich durch die Rechnung. Ich weiß nicht ob er keine Ahnung hat oder ob er es macht weil er einfach so ist, wie er eben ist.

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