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Schlaf während der Arbeit (krankheitsbedingt!?)

S
Sachsenbayer
Jan 2018 bearbeitet

Ein Mitarbeiter neigt zum Schlaf während der Arbeit und ist schon mehrmals angemahnt worden. Jetzt droht ihm die Kündigung zumal er kein Attest bringen will oder kann. Eine schriftlichen Abmahnung hat er hingenommen - macht ihn die Krankheit unfähig und sollte seine Ehefrau daraufhin informiert werden

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Community-Antworten (4)

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ickederdicke Akzeptiert

11.06.2014 um 09:56 Uhr

Sachsenbayer,es klingt sehr nach schwerer Schlafapnoe oder gar Narkolepsie.Denkbar wäre hier, das euer MA dies "verdrängt", da u.U. sein Führerschein gefährdet ist.Definitiv ist aber, er gefährdet nicht nur sich, auch andere. Habt ihr einen Betriebsarzt ? Der sollte dann umgehend eingeschaltet werden. Notfalls über die Krankenkasse /MdK gehen.Falls ihr hinterfragen könnt ob der MA schon einen GdB hat, macht es bitte und wenn er dies bejaht könnt ihr das Integrationsamt einschalten.

N
nicoline

10.06.2014 um 18:32 Uhr

Es gibt tatsächlich eine Krankheit, bei der man aus heiterem Himmel Schlafanfälle erleidet. Hätte der Betroffene diese Krankheit (vom Arzt festgestellt) könnte er sicher auch ein Attest vorlegen. Es gibt aber auch noch diverse andere Krankheitsbilder, die mit erhöhtem Schlafbedürfnis einhergehen. Fragst Du als BR oder Kollege? Bevor man die Frau informiert sollte man wohl erst mal ein ausführliches Gespräch mit ihm selber führen.

S
sachsenbayer

10.06.2014 um 18:42 Uhr

Ich bin als BR informiert worden und mir ist dies eben als Krankheit bekannt. Er streitet keinen einzigen Vorfall ab, er sagt dies ist eine Krankheit und er ist in ärztlicher Behandlung. Weil er eben kein Attest bringt, glaube ich das er mit der Krankheit oder durch die Krankheit selbst überfordert ist.

G
gironimo

10.06.2014 um 19:59 Uhr

Du solltet ihm klarmachen, dass er sich auch selbst den Ast absägen kann, auf dem er sitzt.

Wenn er krank ist, braucht er ggf. auch eine AU. Es kann ja auch zu Unfällen kommen. Das sollte man nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

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