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Muss gesetzliche vorgeschriebene Fortbildung bezahlt werden oder nicht?

R
RuSBR
Dez 2023 bearbeitet

Hallo zusammen,

vieleicht könnt ihr mir weiter helfen.

Wir haben einen LKW Fuhrpark und laut Gesetz müssen die Fahrer mitlerweile innerhalb von fünf Jahren fünf Fortbildungsmodule nachweisen und in Ihren Führerschein eintragen lassen. Pro Modul geht ein ganzer Tag (Samstag) verloren plus 100,- pro Modul und alle fünf Jahre kosten für einen neuen Führerschein. Wenn sie dieses nicht machen dürfen sie nicht mehr gewerblich fahren. Unser Arbeitgeber will die Kosten nicht übernehmen und auch die dafür anfallenden Stunden nicht. Ist das so korekt oder muss er die Kosten übernehmen? Wenn ja wo könnte etwas darüber stehen? Bis jetzt habe ich nämlich noch nichts gefunden.

Danke im vorraus.

2.17507

Community-Antworten (7)

S
Snooker

09.02.2014 um 12:48 Uhr

Nein, der AG muss dies nicht übernehmen.

G
gironimo

09.02.2014 um 17:16 Uhr

so ganz würde ich den AG da nicht raushalten:

Immerhin gibt es ja die Mitbestimmung im Zuge der beruflichen Bildung. Da kann man zwar nicht direkt Mittel verlangen, die der AG zahlen muss, aber man kann durch die Rahmenbedingungen so manches erreichen.

Ihr solltet da kreativ und ausdauernd sein und eine BV zum Thema Fortbildungsmaßnahmen fordern. Euren Verhandlungsvorschlag solltet Ihr gründlich vorbereiten (Seminar, Workshop, Sachverständiger).

S
Snooker

09.02.2014 um 17:32 Uhr

Mag schon sein gironimo. Wir haben keinen BR, aber unser AG bezahlt trotzdem die einzelnen Module für uns Trucker. Warum ich geschrieben hatte , nein muss er nicht zahlen, ist, weil der Fragesteller nach dem muss gefragt hat.

A
ActionHero

09.02.2014 um 20:08 Uhr

@Giro Leider geht es nicht so, wie du es hier andenkst.

Natürlich kann ein BR und sollte es zumindest auch versuchen, hier eine Regelung für die Fahrer zu erreichen. Durchsetzbar ist sie allerdings nicht.

Es ist und bleibt eine ausschließlich für den Fahrer relevante, notwendige Handlung zur Aufrechterhaltung seiner Berechtigung zum Führen entsprechender Fahrzeuge.

Das gilt für die Fahrerkarte genauso wie für die Durchführung entsprechender Qualifizierungen.

Hiermit stellt er lediglich sicher, dass er die im AV vereinbarte Tätigkeit auch durchführen kann. Das hat leider mit einer betrieblichen Weiterbildung recht wenig zu tun.

Ein halbwegs vernünftiger UN sollte diese zumindest teilweise übernehmen. Schließlich sollte es auch in seinem Interesse sein, dass die Fahrzeuge bewegt werden und nicht aufgrund fehlender Lenker, dann vor sich hin Rosten. Zumal ein Ersetzen dieser Fahrer auch nicht mehr so einfach sein dürfte. Aber leider gibt es immer noch ein paar, die den Zeitgeist noch nicht erkannt haben.

R
RuSBR

10.02.2014 um 22:28 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten, so ähnlich habe ich mir das gedacht.

AK
Alex K.

23.12.2023 um 01:21 Uhr

Hallo zusammen, die Pflicht 5 Module alle 5 Jahre zu absolvieren gibt es seit Mai 2021 Deswegen mein Veto zum Thema Kostenübernahme Beispiel ich bin vor Mai 21 als Kraftfahrer eingestellt wurden. Um gewerblich für meinen AG tätig zu sein, muss ich die 5 gesetzlich vorgeschriebene Module vollbracht haben. Deswegen ordnet der AG an, dass der AN an diesen Schulungen teilzunehmen hat, dann muss er auch die 5 Module plus 35 Schulstunden sowie die Anreise und Abreisezeit zahlen.

C
celestro

23.12.2023 um 15:47 Uhr

das Thema ist aber auch schon mehr als 8 Jahre alt

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