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Dieser Beitrag ist vor 12 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

von Akkord zu Prämienentlohnung

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Saunaliese
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Zusammen, dass Entgeltrahmenabkommen schreibt in § 8, Absatz 5: Der Arbeitgeber kann beim erstmaligen Wechsel von Zeitentgelt auf Prämienentgelt nicht zu mehr als 15% Prämienvolumen verpflichtet werden. Wir sollen allerdings von Akkord auf Prämie wechseln. Zu erreichender Akkordmehrverdienst beläuft sich derzeit bei uns auf 30% bzw 35%. Somit dürfte die Obergrenze 15% doch bei uns keine Anwendung finden, oder? Mit Anwendung wäre es doch eine indirekte Lohnkürzung!

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Community-Antworten (3)

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gironimo

27.08.2013 um 10:23 Uhr

Warum bei Euch nicht?

So wie das da klinkt, findet doch genau das statt, was im Rahmenabkommen steht. Handelt es sich bei dem "Abkommen" um einen Tarif? Welchen?

Man müsste allerdings mehr von diesem Tarif wissen. Ich würde mit Details die Gewerkschaft kontaktieren.

S
saunaliese

27.08.2013 um 10:56 Uhr

Warum bei Euch nicht? Weil wir bereits aus dem Leistungsentgelt kommen und nicht aus dem Zeitentgelt. Das Entgeltrahmenabkommen ist ein Tarif, der auch genauso heißt. Auch in Kurzform ERA genannt. Wir sind aus dem Metallbereich. Zwischenzeitlich konnte ich die IG Metall auch erreichen und mir wurde mitgeteilt, dass ich mit dem Verdacht der indirekten Lohnkürzung recht hatte und die Obergrenze 15% keine Anwendung findet.

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gironimo

27.08.2013 um 11:02 Uhr

o.k. - da habe ich Dich falsch verstanden.

Aber der Punkt ist ja nun geklärt. Ich wünsche Euch überzeugende Argumente für die Verhandlungen Eurer BV.

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