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Dieser Beitrag ist vor 13 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Unterstützung bei Abteilungswechsel

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Geronimo
Mrz 2020 bearbeitet

Eine MA aus der Abtlg. XY wird von den Kollegen, die Abtlg. besteht aus 3 Personen, meiner Meinung nach gemobbt. Anläßlich eines Todesfalles in ihrer Familie wurde ihr z.B. unterstellt, sie hätte das zum Anlass genommen um sich "Krankschreiben" zu lassen. Gespräche mit ihrem Vorgestzten laufen nach dem Prinzip: Ich rede und du hast Unrecht, sagen darf sie dabei nichts. Es wird jedesmal darauf geachtet, dass keine anderen Personen das Gespräch mithören können. Jetzt hat sie genug und möchte in eine andere Abtlg. Leider hat sie erst jetzt den BR eingeschalten. Ein Gespräch mit der Geschäftsleitung findet erst noch statt, der direkte Vorgesetzte hat kein Interesse daran. Was sind jetzt unsere Möglichkeiten, sie zu unterstützen?

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Community-Antworten (2)

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gironimo

02.04.2013 um 12:56 Uhr

Besteht denn die Möglichkeit der Versetzung (freier Arbeitsplatz usw)? Werden die Stellen innerbetriebl. ausgeschrieben (§ 93 BetrVG; sie kann sich ja dann auch ganz normal bewerben)?

Natürlich kann die Kollegin zu einem Gespräch mit dem Vorgesetzten auch ein BR hinzuziehen. Ob dies was bringt, kann man aus der Ferne ohne Kenntniss der Details nicht beurteilen. Schon eher erscheint mir wichtig, wie die Geschäftsleitung mit den Fall umgehen will (oft besteht ja zunächst die Tendenz von Geschäftsleitungen den Vorgesetzten zu unterstützen. Da ist Überzeugungsarbeit notwendig). Ihr solltet also das Gespräch abwarten.

Ansonsten: Wenn die Kollegin eine Beschwerde beim BR einreicht und der BR sie für berechtigt hält, stehen Euch (fast) alle Wege offen (siehe auch § 85 BetrVG).

L
Lotte

02.04.2013 um 13:30 Uhr

Hallo Geronimo, (da wir hier schon einen sehr aktiven gironimo haben s.o., ist der Nickname etwas ungünstig gewählt)

Der direkte Vorgesetzte sollte sich mal intensivst mit § 82 BetrVG (2) auseinandersetzen. Oder ist er für derartige Gespräche nicht zuständig? Das er kein Interesse an einem Gespräch zeigt, heißt ja auch, dass sein Klärungsbedarf recht niedrig ist. Über den 82er kann die Kollegin ihn an einen Tisch mit sich und den BR bringen, wenn er für die Beurteilung ihrer Leistungen zuständig ist. Offene Gespräche helfen bei derartigen Konflikten meist am bestenweiter. LG Lotte

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