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Lohnbetrug

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sensenpirat
Jan 2018 bearbeitet

wie kann man fa.zu Lohnerhöhungen zwingen. fa aus arbeitsgaber verband raus seit 2008 seitdem keine Erhöhung mehr wenigstens inflations ausgleich??????????????????

1.573012

Community-Antworten (12)

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Mainpower

20.03.2013 um 21:03 Uhr

Hallo, ausser gut zureden hilft da wohl nichts. habt Ihr einen BR??

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rolfo

21.03.2013 um 09:17 Uhr

Was hat dein Titel " Lohnbetrug " mit deinem Problem zu tun? Der BR kann auch keine Lohnverhandlungen führen, das ist Sache der Tarifvertragsparteien. Wenn ihr gewerkschaftlich organisiert seid solltet ihr die zuständige Gewerkschaft mobil machen. Wenn ihr aber bisher den Gewerkschaftsbeitrag gespart habt und nicht Mitglied seid habt ihr ja schon 1 % Vorteil.

S
sensenpirat

21.03.2013 um 09:48 Uhr

wer sich auf diese Verräter verlässt ist verlassen 60 Mitarbeiter bei 130 ma. grösse für igm zu klein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! wenn ihr sie braucht wird geduckt!!!

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Kulum

21.03.2013 um 10:02 Uhr

sorry, aber das ist Blödsinn. Im übrigen scheint doch über die Hälfte eurer MA mit den Zuständen zufrieden zu sein. Bedank dich bei den Helden deiner Mitarbeiter, die meinen ihre Ansprüche alleine besser durchsetzen zu können. Eine Gewerkschaft wird immer prüfen, ob sie überhaupt ein gewisses Potential hat einen TV überhaupt zu erstreiken, bei nicht mal 50% Mitgliedern, wovon mit sicherheit nicht mal die Hälfte bei einem Streik mitmacht, würde ich als Gewerkschaftssekretär auch meine Nerven schonen. Den TV verhandelt die Gewerkschaft, der Druck kann aber nur von der Belegschaft kommen

M
Mainpower

21.03.2013 um 11:27 Uhr

Hallo, wenn der AG aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten ist kann es sich doch wohl nur um einen Haustarifvertrag handeln. Um diesen aber durchzusetzen muss die Gewerkschaft stärke zeigen können. Der AG lacht sich sonst ins Fäustchen.

R
rkoch

21.03.2013 um 14:05 Uhr

Wie Kulum schon sagt ist das Problem einfach: Die GEW vertritt ihre Mitglieder und handelt für DIESE Tarifverträge aus. Dummerweise kann die GEW nicht bestimmen, dass NUR ihre Mitglieder die Vergünstigungen des TV bekommen. In Eurem Fall würde also im günstigsten Fall 130 AN die Vergünstigungen bekommen, aber nur 60 AN haben auch dafür mit Lohnverzicht (Streik) gekämpft. Etwas ungerecht für die Gewerkschaftsmitglieder, findest Du nicht auch?

Dazu kommt eben, die Tarifverhandlungen kosten der GEW Geld (für die Verhandlungsführer, die ja von der GEW Lohn beziehen!). Die GEW ist KEIN Sozialverein der sich aus öffentlichen Geldern finanziert. Bis allein die Lohnkosten der Verhandlungsführer raus sind, müssen die 60 Mitglieder über Jahrzehnte ihren Beitrag bezahlt haben. Dabei sind auch noch langwierige Verhandlungen zu erwarten, da die 60 MA wohl den Betrieb nicht stillegen können, der AG also nicht unter massiven Druck gesetzt wird. Er kann die Sache also aussitzen. Am Ende hat die GEW Geld investiert, ohne ein Ergebnis zu erreichen. Ganz ehrlich: Würdest DU unter solchen Voraussetzungen aktiv werden, vor allem wenn Du genau weißt, dass Du eh nichts erreichen kannst? Am Erreichen eines Ziels hängt eigentlich ALLES!

Sprich: Wenn Du der GEW glaubhaft machen kannst, dass im Falle eines Streiks der Betrieb stillsteht, egal wie viele AN am Streik teilnehmen, dann wird die GEW auch aktiv werden.

Bsp: Wenn es in dem Betrieb ein "Nadelöhr" gibt, so dass ohne Arbeit in diesem Bereich nichts mehr durch die Fertigung geht UND die AN dort so spezielle Arbeiten machen, dass der Einsatz von Leiharbeitern daran auch nichts ändern würde UND ALLE AN in diesem Bereich aus der GEW kommen, DANN wäre das ein gefundenes Fressen für die GEW:

Diese AN streiken, der Betrieb steht still (man nennt das "Fernwirkung"). Selbst wenn die Nicht-Gewerkschafter in allen anderen Bereichen arbeiten wollten, können sie nicht, da keine Arbeiten die sie machen könnten zur Verfügung stehen (sind ja durch das Nadelöhr geblockt). Der AG hätte nur eine Wahl um nicht allein durch die Lohnzahlungen fürs Nichtstun in die Knie zu gehen: Er muss diese AN aussperren. Diese AN bekommen also NULL Lohn (bis auf die Gewerkschafter, die bekommen Streikgeld!) und werden sich u.U. deshalb der GEW anschließen. Der AG verliert mit jedem Tag Streik mehr Geld, als 10% mehr Lohn auf Jahre kosten würden, der AG wird also auf Lohnverhandlungen eingehen, sofern er nicht pleite gehen will. BINGO!

Aber so lange derartige Voraussetzungen nicht erfüllt sind, bleibt nur, das wenigstens 80% der Mitarbeiter streiken, denn nur dann kann der AG nicht z.B. mit Leiharbeit Gegenmaßnahmen ergreifen, und nur wenn der Betrieb so weit still steht, dass der AG Geld verliert, wird er sich auf irgendwas einlassen....

A
AlterMann

21.03.2013 um 15:34 Uhr

Hallo sensenpirat,

Eine Gewerkschaft ist kein Feen-Verein, der von außen angeflogen kommt, den Zauberstab schwingt und alles wird gut. Die Gewerkschaft seid im Wesentlichen Ihr. Und wenn Ihr stark seid, kann Euch der Sekretär/Verhandlungsführer oder wer auch immer mit sachkundig helfen. Aber nur dann.

Also: Deine Wut ist schon mal gut. Macht was draus.

M
meckerziege

21.03.2013 um 15:37 Uhr

@rKoch ich weiß zwar, dass du mit deiner Abkürzung GEW die Gewerkschaft meinst,aber es ist sehr irreführend, weil es eine Gewerkschaft GEW gibt. Und ich bin schon wieder darauf hereingefallen und mußte erst mal grübeln, was IG Metall und Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft(GEW) miteinander zu tun haben.

R
rkoch

21.03.2013 um 16:08 Uhr

:-) Die Assoziation hatte ich bislang nicht, aber hast schon Recht... Irgendein Vorschlag wie man Gewerkschaft dann besser abkürzt ? G geht ja schon mal nicht....

W
Watschenbaum

21.03.2013 um 16:18 Uhr

Gew GWRKSCHT GW

N
Nubbel

21.03.2013 um 20:22 Uhr

wer sich auf diese Verräter verlässt ist verlassen 60 Mitarbeiter bei 130 ma. grösse für igm zu klein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! wenn ihr sie braucht wird geduckt!!! Antwort 3 Erstellt am 21.03.2013 um 08:48 Uhr von sensenpirat

warum wischt ihr dieses problem einfach auf seite? es ist schon so, dass die igm nur öffentlichkeitsträchtig handelt. mit kleinen fischen geben die sich nicht ab

K
Kulum

22.03.2013 um 08:01 Uhr

Jaja, alle Gewerkschaften sind doof. Kommen einfach nur aus ihren Löchern und kämpfen, wenn sie auch eine realistische Chance sehen, mit ihrem Kampf etwas erreichen können.

Ich kann nur für mich antworten. Warum ich es weg wische? Weil es Quatsch ist. Genau wie deine beiden letzten Sätze. Aber warum die IG Metall, ebenso wie alle anderen Gewerkschaften auch, AUCH öffentlichkeitsträchtig arbeiten, kann ich dir verraten. Am Unternehmen von sensenpirat zeigt sich doch, dass nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter einen Sinn in der Mitgliedschaft sehen. Und wovon finanzieren sich Gewerkschaften - im Gegensatz zu Parteien? Von den Mitgliedsbeiträgen. Wenn also Zwei Firmen gleichzeitig ein Problem haben, eine mit 40% Mitgliederanteil, eine mit 80% Mitgliederanteil, wo wird der Bevollmächtigt wohl eher a) tätig werden und b) auch tatsächlich etwas erreichen können? Aber ne, hast schon recht, voll blöd so zu denken.

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