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Vesetzung in der Firma

L
lausbua
Jan 2018 bearbeitet

kann ein Arbeitgeber eine Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz veranlassen, wenn ja kann er dann auch verlangen das er für den Arbeitsplatz auch weniger verdient. ist eine versetzung mitbestimmungspflichtig

1.11003

Community-Antworten (3)

K
karlk

28.12.2012 um 21:38 Uhr

Ein Arbeitgeber kann vieles ,ob er es dann rechtlich durchsetzen kann ist die andere Frage . Selbstverständlich ist eine Versetzung mitbestimmungspflichtig ,wenn ihr ein BR habt. Aber selbst wenn der Br zustimmt kommt es auch auf den Arbeitsvertrag an ,ob s dann rechtens wäre . Dieser muesste dann von einem Rechtssekretär oder Fachanwalt überprüft werden. Auf keinen Fall kann der Arbeitgeber dein Lohn kürzen ,er müsste dann eine Änderungskündigung durchführen und evtl. eine Sozialauswahl durchführen (sofern ihr über 10 Leute seid.) In diesem Fall nimmt man den Vertrag unter sozialen Vorbehalt an (nicht annehmen und nicht ablehnen ,dieses kann vor Gericht ,wenn man verliert zur Kündigung führen ) und reicht innerhalb einer 3 Wochen Frist ,Klage zur überprüfung ein.

M
Matze

28.12.2012 um 21:39 Uhr

Lt. §99 BetrVG ist bei mehr als 20 "wahlberechtigten" Mitarbeitern der Betriebsrat zu informieren... Nach Deinen Infos wäre hier wie bei einer Änderungskündigung zu verfahren. (siehe oben, türkisen Button "Urteile & Gesetze")

G
gironimo

29.12.2012 um 09:39 Uhr

Der BR ist bei einer Versetzung nicht nur zu Informieren, sondern der BR muss seine Zustimmung erteilen. Tut er dies nicht (zulässige Zustimmungsverweigerungsgründe siehe auch § 99 BetrVG), muss der AG die Zustimmung durch das Arbeitsgericht ersetzen lassen.

Weniger Geld gegen den Willen des Betroiffenen: Wie oben schon beschrieben: nur über "Änderungskündigung"; ein Kapitel für sich.

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