Hallo liebe Mitstreiter/innen,

folgendenes Problem habe ich:

Aufgrund eines schlechten Auftragseingang mussten wir (320MA) Anfang des Jahres die Regelarbeitszeit um 5 Std. auf 35 reduzieren. Parallel dazu wurde Resturlaub abgebaut und die Gleitzeit im vollem (Minus) Umfang ausgenutzt. Dies wurde mit uns dem BR in der Hoffnung auf Besserung so vereinbart. Ab März konnte wieder normal, in einzelnen Bereichen mit Mehrarbeit, gearbeitet werden.
Nun Ende des Jahres zeichnet sich ein ähnliches Szenario ab und wir wurden von unserer GL gebeten die Betriebsruhe über Weihnachten auf 4 Wochen zu erhöhen. Also von KW 51 bis KW 2. Dies entprecht 16 UT und wird nun in der Höhe kontrovers im Betriebsrat diskutiert. Die einen sind sauer weil sie Aufgrund der Auftragslage Urlaub sparen konnten und die Zeitguthaben wieder füllen konnten, die anderen weil Sie an den Mehrarbeitsintensiven Projekten nicht beteiligt waren und deshalb einen Minusbereich in der Gleitzeit sowie nur noch wenig oder gar keinen Resturlaub mehr zur Verfügung haben und durch dies geplante Maßnahme erheblich in der Plannung des Sommerurlaubs beinträchtigt sind.
Frage hierzu: Ist es nach Bundesurlaubgesetz dem AG möglich aus betriebsbedingten Gründen diese Maßnahme duchzusetzten???
Sollte der Betriebsrat dieser Maßnahme zustimmen??? um eventl. Kündigungen zu vermeiden??

Ich weiß im Moment nicht welche Maßnahmen hier die vernünftigsten wären. Zum eine haben wir einen desolaten Auftragseingang zum anderen eine Belegschaft die immer das Betriebsrisiko zu tragen hat.

Hat mir jemand von Euch da draussen einen Rat???
Vielen Dank an Euch im Voraus!!!
Beärle