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Spesenbetrug (zweierlei Maß)

W
Weihnachtsstern
Nov 2016 bearbeitet

Hallo, zusammen, 4 Außendienstmitarbeiter haben - nachweislich - bei den Reisekostenpauschalen und bei den (Über-)stunden falsche Angaben zu ihren Gunsten gemacht(gleiche Veranstaltung). 3 Mitarbeiter kamen mit einer Abmahnung davon, einem 4. sollte fristlos gekündigt werden, was nach unserem Einschalten dann wenigstens in einen Aufhebungsvertrag umgewandelt wurde. Uns ist bei dem Prozedre - leider - sehr klar geworden, dass man "Nr. 4" unbedingt loswerden wollte. Hinzu kommt, dass wir mehr als nur einen Verdacht haben, dass auch mehrere Vorgesetzte in ziemlich übler Form auf diese Weise "ihr Einkommen verbessern." Ich würde gerne Eure Meinung hören: Muss man dies so hinnehmen? Im Grunde ist das anscheinend so, dass viele Leute "falsche Angaben" machen und diejenigen, die gerade in Ungnade gefallen sind, entfernt werden und zwar von Vorgesetzten, die das gleiche Spielchen treiben. Wir BR-Mitglieder passen schon bei unserem eigenen Abrechnungen höllisch auf.... Irgendwie verletzt es mein/ unser Gerechtigkeitsgefühl äußerst stark, wie hier - je nach Gutdünken - gehandelt wird. Und: Kann man, sollte man und wenn ja wie, gegen Vorgesetzte die "das gleiche völlig ungestraft tun" etwas unternehmen? Ich wäre sehr dankbar für ein paar Hinweise.

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Community-Antworten (1)

G
gironimo

04.09.2012 um 11:29 Uhr

Man kann sich bei unrechtem Handeln nicht darauf berufen, dass andere auch unrecht handeln.

Jeder Außendienstler weiß, dass er hinsichtlich falscher Spesenabrechnungen auf dem Feuerstuhl sitzt. Und klar - es trifft die, die man loswerden will. Er hätte ja den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben brauchen und im Falle einer Kündigung den Rechtsweg wählen können. Wer weiß, was dann dabei herausgekommen wäre?

Wir nehmen solche Vorkommnisse immer zum Anlaß, alle Außendienstler darauf hinzuweisen, welche Gefahren fehlerhafte Abrechnungen zur Folge haben können.

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