wie würde eine anhörung im gerichtsstreit einer fristlosen kündigung aussehen
Hallo, wir haben einer fristlosen kündigung zugestimmt weil der betroffene falsche abrechnungen an die firma gestellt hat. dieses haben wir uns durch belege beweisen lassen. daher war die abstimmung eindeutig. nun will der betroffene (durch anwalt) die uns vorliegenden Beweise haben, bzw. die dinge durch eine anhörung des br klären. in wie weit muss/darf der br auskunft geben. die belege wurden uns nur gezeigt und nicht ausgehändigt. (aufklärung erfolgte allerdings sehr ausführlich). einerseits sind wir von der schuld überzeugt, andererseits stehen wir als br doch auf der seite des ma ?? wollen hier auch nichts falsch machen, denn es wird vorauss. zu einer gerichtssache werden.. wer kann ir sagen, wie so eine anhörung aussieht und was wir ggf sagen dürften und was nicht. sein anwalt hatte schon gesagt, dass der br normalerweise zurück hält. wenn wir das dürften, würden wir das auch tun. hoffentlich war das nicht zu wirr gefragt... danke vorab
der entsprechende mitarbeiter beging spesenbetrug. die belege, die vorliegen sind eindeutig... es wurden zeiten manipuliert und es wurden belege von tickets eines dritten eingereicht. soviel dazu so einen kollegen muss man glaube ich nicht noch unterstützen. das sehen die meisten arbeitsgerichte auch so, nachdem das verfahren unter wirtschaftskriminalität zu fallen scheint...
Community-Antworten (5)
27.09.2010 um 21:37 Uhr
Hallo Hilfesuchend,
- habt ihr schon mal überlegt, ob die vermeintlichen Beweise diesem AN vielleicht "untergeschoben" wurden, um ihn loszuwerden?
- Der Zug ist schon abgefahren, hinsichtlich AN-Vertretung dieses AN´s.
- Vor Gericht die Fragen des Richters beantworten.
Nur keine Angst vor dem Gericht, habe selbst schon einige Verfahren als Beteiligter und Stllv. BRV mitgemacht. Gute Vorbereitung ist erforderlich. Gruß Moore
28.09.2010 um 04:41 Uhr
Na ihr habt ja schon so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Wieso habt ihr dem Kollegen keine Möglichkeit gegeben mit euch zu reden und das ganze mit euch zu klären.Wieso glaubt ihr dem Arbeitgeber , wenn man jemand loswerden möchte dann kann man viel so hindrehen wie man es braucht.Wieso stimmt eine Vertretung der Mitarbeiter gegen den Mitarbeiter ab.Na klar hat der gekündigte ein Recht die Beweise zu sehen,schließlich muss er ja die Möglichkeit haben sich zu verteidigen, aber die muss auch der Arbeitgeber dem Anwalt aushändigen . Ich kann nur hoffen, dass ihr neu seid denn sonst ist euer Verhalten nicht zu entschuldigen.Aber auch Unwissenheit ist keine Entschuldigung denn die kann man durch Fortbildungen in Wissen wandeln. Jedenfalls hätte ich zu einem Betriebsrat der gegen die Mitarbeiter arbeitet kein Vertrauen.
28.09.2010 um 08:52 Uhr
Hallo hilfesuchend, für das nächste Mal, hoffe, dass es kein nächstes Mal gibt: Ihr habt der Kündigung zwar zugestimmt, aber ihr hättet mit dem AG verhandeln können, die fristlose in eine ordentliche Kündigung zu ändern. Jetzt ist es so, dass euer MA bei der Jobsuche auch noch Schwierigkeiten bekommen. Nicht vergessen, ein BR ist nicht die Mitte von AG und AN, sondern vertritt nur die AN. Gruß, da Gustl.
28.09.2010 um 10:51 Uhr
@ALLE Ich finde es erschreckend wie hier auf "hilfesuchend" losgegangen wird. Keiner von euch kennt die Beweislage, aber ihr unterstellt hilfesuchend ein Fehlverhalten. Ein Mitarbeiter der die Firma betrügt gefährdet unter Umständen die Existenz der gesamten Firma! Warum unterstellt ihr nicht einfach mal bei euren Ratschlägen die Richtigkeit solcher Beweise??? Warum unterstellt ihr immer böse Absichten der bösen Arbeitgeber???
@ Gustl: Sollte der Mitarbeiter die Firma bewußt betrogen haben sehe ich auch keinen Grund ihm den Einstieg in eine andere Firma durch eine ordentliche Kündigung zu erleichtern. Wer sagt denn, dass er das nicht in der neuen Fimra wieder macht.....
Auch kennen wir die schwere der Betrügerei nicht.
Also nicht immer gleich mit dem Hammer auf die Fragestellenden, sondern versuchen mal möglichst neutral die Fragen zu beantworten.
29.09.2010 um 00:48 Uhr
danke an alle..
ist immer sehr aufschlussreich zu sehen, wer sich mit seinem betrieb auseinander setzt und wer nur die gewerkschaft/bücher zitiert. erstmal fragen hilft auch manchmal.
ich glaube schon, dass wir genau schauen, zu wem wir halten können und wem nicht. wir haben leider bereits mehrere diebstähle und auch schweren betrug gehabt, bei denen nicht mal beiden augen zugedrückt geholfen hätten. aber auch fälle, bei denen wir dem ag auf die finger gehauen haben.
aber dieser fall ist eindeutig. nur die abwicklung, was von dem anwalt geht, hatte mich dabei interessiert....
unser der ag hat dem betroffenen noch den weg durch einen aufhebungsvertrag ebnen wollen, was er übrigens selbst bei den härtesten fällen gemacht hat.
nachdem wir dann mit dem kollegen gesprochen haben, wurde durch uns die zustimmung erteilt...und was den umgang mit anderen kollegen durch den ma angeht... ich persönlich hoffe, er bekommt so leicht keine stelle, bei denen er wieder rumschreien und die kollegen lächerlich machen kann.
hoffe, diese gründe können euch ein wenig unsere urteil näher bringen
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