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Reduzierung der Arbeitszeit nach Elternzeit

Ü
Überleger
Jan 2018 bearbeitet

Eine Kollegin (bisher halbe Stelle mit Option bei Bedarf auf Vollzeit aufstocken zu können) möchte nach Rückkehr aus der Elternzeit ihre Arbeitszeit unter zwanzig Stunden reduzieren. Organisatorisch wäre das kein Problem, allerdings würde (z.B. durch die Teilnahme an Dienstbesprechungen) das Verhältnis von refinanzierter zu nicht refinanzierter Zeit schlechter ausfallen, je weniger Stunden sie arbeitet. Kann sie sich nur einvernehmlich mit dem AG einigen, oder kann sie auf einer weiteren Reduzierung ihrer Arbeitszeit bestehen?

1.02203

Community-Antworten (3)

G
gironimo

08.11.2011 um 08:43 Uhr

das Verhältnis von refinanzierter zu nicht refinanzierter Zeit schlechter ausfallen< Diese Unterscheidung kennt das TzBfG nicht. Es ist ja auch eher eine Frage der Organisation.

Der AG kann der Verringerung der Arbeitszeit nicht zustimmen, wenn Gründe im Sinne des § 8 Abs. 4 TzBfG vorliegen.

L
Lernender

08.11.2011 um 08:46 Uhr

ich überlege, aber ich kann es nur ahnen, was meinst du mit """""von refinanzierter zu nicht refinanzierter Zeit schlechter ausfallen, je weniger Stunden sie arbeitet. """"""

Ansonsten greift nach der Elternzeit, nicht mehr § 15 BErzGG sondern der Anspruch der Kollegin besteht allgemein nach § 8 TzBfG.

Ü
Überleger

09.11.2011 um 02:03 Uhr

das Verhältnis von refinanzierter zu nicht refinanzierter Zeit schlechter ausfallen<

Damit ist gemeint, dass es Arbeitszeiten gibt, die Geld bringen, weil z.B. ein Auftraggeber dafür zahlt, und Arbeitszeiten , wie z. B. Besprechungen, Organisation, Dokumentation, für die der AG die AN zwar bezahlen muss, für die er aber selbst nichts einnimmt. Wenn die Kollegin nun nur noch 15 Stunden arbeiten will und fünf Stunden nicht refinanziert werden können, fällt das natürlich mehr ins Gewicht als wenn es 40 zu fünf Stunden wären. Wir befürchten die Argumentation, dass "unverhältnismäßig hohe Kosten" entstehen.

Vielen Dank für eure Antworten bisher!

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