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Warum Neuwahlen schwierig sind

B
Belladonna
Nov 2016 bearbeitet

Gegen eine neue Wahl spricht, das wir niemanden finden der die Wahl vorbereitet und sich auch von den Kollegen niemand mehr aufstellen lassen möchte, da mal im Vertrauen, ein Nachrücker versucht, nur seine eigenen Interessen zu verwirklichen und ständig gegen Geschäftsführung schießt und die Kollegen, die ihn gewählt haben jetzt ziemlich verwirrt sind und es schon Beschwerden gab.

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Community-Antworten (7)

U
Ulrik

20.09.2011 um 13:15 Uhr

Auch dafür hat das BetrVG eine Lösung gefunden. Wenn sich nicht entsprechend viele Kandidaten aufstellen lassen, die aufgrund der Beschäftigtenzahl nötig wären, dann setzt sich der BR eben aus weniger BRM zusammen, nämlich der jeweils nächsttieferen Stufe. Aber neu wähle müßt ihr trotzdem.

K
Kurzarbeiter

20.09.2011 um 13:23 Uhr

Hier hat wohl dann der BR die Beschäftigten nicht richtig über die Wichtigkeit eines BR aufgeklärt. Also denen nicht erklärt, negative Beispiele gibt es ja genügend und man findet dazu vieles im Web, was Beschäftigten drohen kann wenn es keinen guten und handelnden BR gibt.

Also, welche Rechte sie als AN dann eben nicht mehr haben. Ganz besonders betreffend Arbeitsplatzsicherheit/Kündigungen und Gesundheitsschutz usw.

B
Belladonna

20.09.2011 um 14:52 Uhr

Das ist schon irgendwie klar Ulrik, aber so richtig Sinn macht das doch auch nicht, dann kann doch auch alles so bleiben wie es ist und man spart sich den ganzen Aufwand der Neuwahlen.

G
gironimo

20.09.2011 um 15:06 Uhr

wo kein Kläger - da kein Richter.

Ihr müsst ja"unverzüglich" also ohne schuldhaftem Verschulden die Neuwahlen einleiten. Aber wenn sich niemand findet (selbst die BR-Mitglieder nicht) die den Wahlvorstand machen wollen ........

Ich würde aber das Thema immer wieder mit den Kollegen besprechen - auch auf BR-Versammlungen immer wieder die Wichtigkeit der BR-Arbeit hinweisen. Vielleicht schafft Ihr dann doch noch Neuwahlen vor den regelmäßigen Wahlen. Geschäftsführund seit Ihr ja im Amt.

B
Belladonna

20.09.2011 um 15:23 Uhr

Also jetzt nochmal zum sortieren, dass ich alles richtig verstanden habe. Wenn wir jetzt seit ca 4 Wochen unterbesetzt sind, müssten wir versuchen ,, unverzüglich" neu zu wählen. Da sich aber niemand so richtig findet, exestiert kein ,,schuldhaftes Verschulden" und somit zwar Handlungsbedarf in punkto Aufklärung aber nicht zwanghaft auf biegen und brechen Neuwahlen. Habe ich das so richtig verstanden?

P
Petrus

20.09.2011 um 15:34 Uhr

Jein. Ihr müsst es zumindest versuchen - und zwar letztlich bei allen Kollegen. Und wenn sich drei Leute bereiterklären, egal, ob sie jetzt "ihr eigenes Ding" machen oder mit dem Chef im gleichen Golfclub sind oder ... dann gibt es einen Wahlvorstand, ob Euch die Leute passen oder nicht. Bei den Kandidaten für den nächsten BR das gleiche... Wenn also die Kollegen nicht wollen, dass es in Zukunft noch schlimmer wird und der BR nur noch aus Leuten der beiden Fraktionen "Nur ich denk an mich" und "Chef hat immer recht" besteht, müssen bessere Kandidaten gefunden und dann auch gewählt werden. Den die eben genannten werden sich immer selber aufstellen und wählen...

kann doch auch alles so bleiben wie es ist und man spart sich den ganzen Aufwand der Neuwahlen

Mit der selben Begründung könnte man sich in manchen Bundesländern die Wahlen sparen - da ändert sich doch auch seit Jahrzehnten nix...

B
Belladonna

20.09.2011 um 15:40 Uhr

Alles klar, danke petrus. Mal schauen wie sich alles so entwickelt. Melde mich dann mal wieder.

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