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Homeoffice für Mitarbeiter im Einzelbüro

B
BMG1974
Feb 2022 bearbeitet

Hallo zusammen, Unser BEM Beauftragter ohne Ersatz befindet sich im Homeoffice. Wir beschäftiger ca.500 MA und davon sind ca 100 im BEM Verfahren, also länger wie 42 Tage pro Jahr AU. Unser AG ignoriert das wir der Meinung sind, das der BEM am Standort sein muss und duldet sein RECHT auf Homeoffice, wo er unserer Meinung nach keine Gespräche führen kann also kein ordnungsgemäßes BEM durchführt. Welche möglichkeiten haben wir, dieses zu verhindern und den Kollegen wieder an den Standort zu bewegen um seine Arbeit zu machen. Eine BV gibt es nicht, soll dieses jahr aber kommen. Danke im vorraus, mfg

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Community-Antworten (13)

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celestro

03.02.2022 um 17:44 Uhr

https://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/08_Gesundheit_im_Betrieb/2_Gesundheit_mit_System/3_GMS_Themen/2_Eingliederungsmanagement/BGM_Corona/bgm_corona_node.html

wenn ich mir das so durchlese, scheint man nicht der Meinung zu sein, dass die Arbeit des BEM BEauftragten unbedingt in Präsenz stattfinden müsste. Sorry!

G
ganther

03.02.2022 um 23:21 Uhr

Wir haben beste Erfahrungen mit BEM per teams

B
BMG1974

04.02.2022 um 09:13 Uhr

Der Kollege ist noch vom alten Schlag, also nur telefonisch oder per mail erreichbar. Viele MA laufen bei der SBV oder BR auf um fragen zu stellen bezüglich BEM. Daher sind wir der Meinung das der Kollege präsent sein sollte, was unser NL aber nicht so sieht. Viele Kollegen machen sich schließlich große gedanken (Sorgen) wenn sie zum BEM geladen werden.Daher die Frage wie man erreichen kann, dass der Kollege präsent ist.

G
ganther

04.02.2022 um 11:21 Uhr

wenn in eurer Regelung zum BEM Präsenz steht, dann könnte man darauf bestehen. Ansonsten sehe ich da keinen Hebel

K
Kjarrigan

04.02.2022 um 12:59 Uhr

dann stellt man dem Kollegen vom "alten Schlag" halt endlich mal einen Rechner und eine dazugehörige Schulung in Videokonferenzen zur Verfügung.

Aber ohne Eure BV - in der man so etwas festlegt - könnt ihr jetzt "außer Apellen" gar nichts machen. Warum macht nur 1 Kollege die BEM? Bei Eurer Quote (über 20 % BEM Verfahren) ich wage ja fast gar nicht nach der Gesamtkrankheitsquote zu fragen. ist das doch von einem Kollegen gar nicht zu stemmen. Wo ist die Beteilung des BR / der SBV?

Oder ist das BEM "bisher" nur Alibi? Ein schlecht durchgeführtes BEM hilft den MA weniger wie gar kein BEM.

R
Relfe

04.02.2022 um 13:30 Uhr

bei 20% MA (100MA von 500!) im BEM-Verfahren stellen sich mir eher die Fragen:

  • macht euer BEM-Beauftragter eigentlich seinen Job? oder sollte der besser ausgetauscht werden?
  • bei der Quote würde ich als BR aber mal die BG ggf. auch das GA ins Haus holen, da ist ja bei euch grundsätzlich was nicht "gesund", In einem solchen Betrieb kann man ja schon von "aktiver Gesundheitsgefährdung" sprechen.

btw: was macht ihr? Beschusstests für Sicherheitswesten oder testet ihr irgendwelche Medikamente ?

C
celestro

04.02.2022 um 14:40 Uhr

der AG stellt nur Alte und Kranke ein, weil die billiger sind. und weg

S
stehipp

04.02.2022 um 17:27 Uhr

Ich bin bei Relfe. 20% der Belegschaft ist mehr als 42 Tage im Jahr krank? Hier gilt es anzusetzen.

Kenne natürlich jetzt nicht eure normalen Abläufe im Zusammenhang mit BEM. Aber bei 100 betroffenen Mitarbeiten müsste fast täglich ein BEM Gespräch fällig sein. Der AG ist verpflichtet dies auch anzubieten. Also hat er aus meiner Sicht nur 3 Möglichkeiten: Entweder er zitiert den BEM-Kollegen in die Arbeit, oder er schult dem BEM-Kollegen im Umgang mit Teams oder ähnlichen Programmen, oder er tauscht den BEM-Kollegen aus.

C
celestro

04.02.2022 um 17:36 Uhr

@stehipp

Wieso kann man nicht alles so lassen, wie es ist? Wieso sollte Teams gehen, Telefon (+Mail) aber nicht?

S
Stadtwerker

06.02.2022 um 12:03 Uhr

Aber was spricht dagegen so etwas in einer Präsenzsitzung zu machen. Einen Raum für je nach Aufwand und Einladung 5-6 Beteiligten, die mit Abstand zusammensitzen, sollte doch fast überall vorhanden sein. An einem BEM bei uns nehmen nach BV folgende Personen teil:

  • die/der Kolleg-in/e der die/der erkrankt war
  • die/der BEM Beauftragte (bei uns ein Personaler)
  • die Schwerbehindertenvertretung
  • Betriebsrat nach Wahl der/ des Kolleg-in/-en
  • je nach Fall ein Arbeitsmediziner
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit u. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz Es kann durchaus sein, dass wir damit über das Ziel hinausschissen, aber wir sehen als BR aktuell keinen Grund das zu ändern.

So ein Gespräch mit 5-6 Teilnehmern ist auch während der Pandemie unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen in Präsenz durchführen. Ein Gespräch in dem alle an einem Tisch sitzen ist ganz anders als eine Telko oder ein Mailaustausch. Teams geht, ist aber auch kein 100%iger Ersatz.

VG Stadtwerker

C
celestro

06.02.2022 um 12:31 Uhr

@Stadtwerker

Habt ihr das mal mit einem Datenschutzbeauftragten besprochen? Irgendwie kommt mir die Idee, 5-6 MA erfahren untereinander von den gesundheitlichen Problemen, ziemlich heikel vor.

S
Stadtwerker

06.02.2022 um 12:48 Uhr

Hallo Celestro, ja, haben wir, der Datenschutzbeauftragte hatte nichts zu meckern. Alle beteiligten Personen haben eine Verschwiegenheitsverpflichtung, teils aufgrund ihres Amtes andere aufgrund ihrer Funktion. VG Stadtwerker

C
celestro

06.02.2022 um 13:33 Uhr

Ok! Ich hätte zwar überhaupt keinen Nerv, das andere MA das von mir mitbekommen, aber sei es drum. Wenn der Datenschutzbeauftragte nichts zu meckern hat….

Danke für die interessante Rückmeldung!

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