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Art und Weise des BR bzw des Vorsitzenden Unmgang mit dem AG

P
Pilas
Jan 2018 bearbeitet

hallo, wir (Tochterunternehmen eines rel. großen Konzerns) sind ein junggewähltes BR (10Monate im Amt) mit 1 Mitglied der bereits Erfahrung hat (Vorsitzende) leider ist es so dass wir bereits 3 BVs in Arbeit (Überstunden, Leiharbeit etc) haben und zudem seitens des AG noch 2 Themen (SAP etc) auf uns zugestossen sind. Die Situation ist die dass der AG geschickt keine BV bis eher unterschrieben hat weil eben nicht mit allem einverstanden ist anderseits hat unser Vorsitzende es soweit getrieben (durch seine direkte Art und Weise) dass die Fronten verhärtet sind und keine Gespräche zustande kommen. Deswegen drängt unser Vors. uns immer eben die Einigungsstelle anzurufen bzw vors Gericht zu gehen damit der AG "gezwungenen wird" zu unterschreiben. Derzeit macht die BR-Arbeit nicht soviel"Spaß" und ich habe eher Magenschmerzen wenn ich zu einer Sitzung gehe weil wieder von mir eine Abstimmung "gefordert" wird , nach dem Motto "wie kann man mal wieder Kräfte messen mit dem AG". Ich spiele mit dem Gedanken mein Amt niederzulegen allerdings habe ich schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen die mich gewählt haben bzw will ich nicht als Umfaller darstehen. Wie sehen das andere BRs , geht ihr regelmäßig vors Gericht/Einigungsstelle oder ist das die Ausnahme also in wichtigen Fällen? Wird bei euch in 10 Monaten gleich mehrere BVs duchgearbeitet? Wie geht ihr vor wenn der AG nicht gleich mit allem in den BVs einverstanden sind?

Grüße

1.14602

Community-Antworten (2)

R
Rattle

14.04.2011 um 09:39 Uhr

Hallo,

frist setzen und dann einigungsstelle, wenn ihr möchtet das der arbeitgeber euch ernst nimmt.

mit wattebällchen schmeissen, hilft hier nicht weiter.

und lasst euch unbedingt schulen.

C
Clarafall

14.04.2011 um 11:45 Uhr

Wir sind auch ein "neuer" BR (3 ehemalige, 6 neue, die BRV ist ebenfalls neu), also seit jetzt genau einem Jahr im Amt und haben in dieser Zeit gerade 1 BV ( die gab es auch schon, wurde nur auf Bestreben des AG verändert) gemeinsam unterschrieben. Wir versuchen die Fronten nicht verhärten zu lassen, haben auch einen RA, der gleichzeitig Mediator ist und uns vor Augen führt, welche Konsequenzen ein "harter" Weg hat und wie wir auf "softem" Weg eher an's Ziel kommen. Allerdings sind auch wir jetzt soweit, nicht mehr solange Geduld zu haben wie bisher und schneller mit dem bösen Wort "Einigungsstelle" drohen, dass dann aber auch umsetzen würden. Allerdings müsst ihr im Gremium auch "Teamplayer" sein und g e m e i n s a m entscheiden. Rattle hat Recht und die AG spielen gerne das Spiel "wer hat die Macht?"

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