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Verschleppte Insolvenz?

D
Diddelmaus
Nov 2016 bearbeitet

hallo alle zusammen,

kann mir mal jemand helfen der sich mit Insolvenz eines Betriebes auskennt?? Seid letztem Donnerstag ist in der Firma angesagt worden, wenn die erbrachten Aufträge (hier Baustellenabwicklung) nicht von den Auftraggebern bezahlt werden, dass es sein kann, das am Dienstag Insolvenz angemeldet werden muss. Die Arbeitnehmer bekommen immer ihren Lohn am 15. eines Monats und bis jetzt ist für diesen Monat, obwohl schon der 25. ist, noch kein Lohn überwiesen worden. Die Insolvenz wurde gestern (der besagte Dienstag) nochmal abgewendet, sagte der Chef.

  1. Muss man sich als Arbeitnehmer jetzt trotzdem beim Arbeitsamt melden, nicht das einem nachher Verschleppung der Insolvenz vorgeworfen wird und man evtl. auch noch ausstehender Lohn auf der Strecke bleibt?
  2. Was kann der Arbeitnehmer überhaupt machen, damit ihm kein Nachteil weiterhin im Lohverzug entsteht, ausser sich wo anders zu bewerben?
  3. Wenn der Lohn den nächsten Monat wieder erst am 27. oder so kommt, macht man sich nicht als Arbeitnehmer mitschuldig, weil man diese Sachlage schon vom vorherigen Monat kannte?

Kenne mich mit Insolvenzen garnicht aus!!!!

Bitte um hilfe und sage schon mal danke

94201

Community-Antworten (1)

K
Kölner

25.01.2011 um 23:00 Uhr

@Diddelmaus zu 1. Ein AN kann keine Insolvenz verschleppen, solange es nicht seine eigene ist. zu 2. Man kann den AG in Verzug setzen, einen arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid raushauen oder die Agentur für Arbeit informieren, dass man seinen Lohn nicht bekommt. zu 3. Ne. Da kann man keinem AN eine Schuld geben.

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