Eine Halbtagskraft hat dem BR und der GF den Wunsch übermittelt, das sie gerne ab 2011 ein Jahresarbeitszeitkonto führen möchte, so dass sie dann im Sommer 6 Wochen Urlaub "am Stück" machen kann. Hintergrund ist, dass sie keine Möglichkeit hat, in den Ferien ihr Kind zu betreuen.
Die GF hat angedeutet, dass sie sich eine offizielle BV dazu nur für Halbtageskräfte vorstellen kann (wir haben 90 % Vollzeitkräfte) und dies auch nur abhängig von der Tätigkeit der Person und...und..und...
Alternativ hat die GF vorgeschlagen, dass man den Wunsch der Kollegin einfach "inoffiziell" umsetzt.
Als BR versuchen wir dazu einen BV zu entwerfen...aber wir stossen auch an den Punkt, dass es nur sehr wenige Tätigkeiten bei uns gibt, die eine monatelange Abwesenheit ermöglichen und dies dann letztlich doch wieder Zusatzarbeit bei anderen Kollegen auslöst. Wie würdet ihr Euch verhalten: intensive Beratungen/Verhandlungen zu einer BV, die dann doch in der Praxis nur einen Bruchteil der Belegschaft treffen ....oder pragmatischer Ansatz: die Kollegin klärt dies mit der GF (die dem ja positiv gegenübersteht).