Ich suche Richtlinien und Urteile zur Durchführung von Sitzungen über Videokonferenzsysteme. Unsere regulären BR-Sitzungen finden in persona abwechselnd an den zwei vertretenen Standorten statt. Bei "Notfallsitzungen" - wenn beispielsweise Fristen bis zur nächsten Sitzung schon verstrichen wären - sind wir immer etwas am Rudern, weil der Transfer zum Standort kurzfristig schwierig zu realisieren ist.

Hier fallen wir dann häufig auf unsere Videokonferenzanlagen zurück, haben aber deutliche Bauchschmerzen, ob unsere Beschlüsse gültig sind. Sobald jemand eine geheime Abstimmung beantragt, ist die Übung sowieso sinnlos. Diese lässt sich in der Ferne einfach nicht ausführen.

Gibt es hier einen belastbaren rechtlichen Rahmen pro oder contra Videokonferenz? Kann man beim Stand in einer Grauzone zusätzliche Sicherheit durch BVs schaffen?