Hallo, ich habe 2 Fragen zu einem Sachverhalt. Die jüngere Schwester eines BR Mitgliedes hatte bei uns im Unternehmen einen befristeten AV. Während der Befristung wurde sie schwanger und soll nun nach Ablauf der Befristung (31.10.) nicht übernommen werden. Zeitgleich laufen noch 6 Verträge aus, von welchen 5 Verträge auf ein weiteres Jahr befristet wurden und ein KollegE wird ebenfalls nicht weiterbeschäftigt. Innerhalb dieser weiteren Befristung hätte die werdende Mutter ihre Arbeit bei uns nicht wieder aufgenommen. Wir als BR sahen keine Möglichkeit was für die werdend Mutter zu tun, da es sich ja um eine Befristung handelte. Wir verwiesen auf das vom Arbeitsgericht Bochum (AZ: 2 Ca 2552/90) gefällte Urteil, mit dem Vermerk, dass es sich um eine Einzelfallentscheidung handelt, welche mit ihrem Fall nicht konkret zu vergleichen ist, jedoch von einem Anwalt geprüft werden sollte. Stimmt das so, hätten wir mehr machen können?

Daraus resultierend "bockt" unser BR Mitglied (benannte große schwester) nun mit uns. Es gibt nur Vorwürfe, wir würden nicht genug machen, sie hat kein Vertrauen in der BR usw. selber kommen allerdings auch keine konkreten Vorschläge, kaum Initiative in den BR Sitzungen oder allgemein bei der BR Arbeit. Dies vergiftet nun natürlich auch das Klima im BR, verunsichert die BR Mitglieder und sie sagt auch zu den Kollegen, wir würden nichts für die AN machen. Unser langlähriger Vorsitzender ist in Kur und ich als Frischlingsstellvertreter, weiß nicht recht, wie ich die Situation bereinigen kann. Habt ihr einen Vorschlag. Vielen Dank schon mal, werde mich wohl öfter nun melden. Danke!