Unser Betrieb wird vorraussichtlich im nächsten Jahr mit einem anderen Unternehmen gleicher Branche zusammengelegt. Derzeit sind die beiden GmbHs jedoch nur in Besitz des gleichen Eigentümers und sonst Eigenständig.

Da die Buchhaltung jetzt schon zusammengeführt wird, ist diese Tätigkeit ausgelagert worden und wird nun für beide Unternehmen von einem externen Dienstleister ausgeführt. Unserem Buchhalter (Alter 62) soll nun betriebsbedingt gekündigt werden. Ist das so ohne weiteres zulässig? Ich konnte bisher nichts finden was dagegen spricht, mein persönliches moral-rechtsempfinden sagt jedoch das geht nicht.

Das outsourcing der Tätigkeit ist eine unternehmerische Entscheidung gegen die es wohl keinen Einwand geben kann, oder?

Da er diesen Posten alleine ausgefüllt hat ist die Kündigung wohl auch sozial gerechtfertigt. Eine Weiterbeschäftigung an anderer Stelle wäre zumindest aus jetziger Sicht wahrscheinlich nicht möglich...

Ich werde als Betriebsrat der Kündigung wohl zustimmen müssen, oder habe ich etwas übersehen?

Kann man der Kündigung ggf. wiedersprechen da der Arbeitgeber die Kündigung nur wegen des zu erwartenden Betriebsübergangs vornimmt. Nach dem Übergng würde der MA ja einen 1jährigen Kündigungsschutz haben...