Vor 9 Monaten wurde bei uns ein elektronisches Arbeitszeiterfasungssytem angeschafft.
Nun stellt sich nach 9 Monaten durch einen Zufall heraus, dass eine Basiseingabe wohl falsch gewesen ist. Bei Diensten an Feiertagen wurde die doppelte Stundenzahl angegeben.
Der Arbeitgeber hat nun die zuviel angezeigten Stunden 34 Mitarbeitern in Abzug gebracht, was zur Folge hat, dass teils bis zu 80 Minusstunden bestehen! Diese Stunden sollen nun nachgearbeitet werden.

Kann er so vorgehen? Da dieser Fehler ja nicht durch die einzelnen Mitarbeiter verursacht wurde und von Arbeitgeberseite "geschlafen" wurde, bin ich der Auffassung hier sollte zumindest ein Kompromiss gefunden werden, was von Arbeitgeberseite nicht so gesehen wird.

Wie sieht das rechtlich aus? M. E. kann nur individualrechtlich evt. dagegen angegangen werden.

Freue mich über Euren input.


Daggi