Wie kann man sich gegen Schikane auf Grund der Betriebsratsarbeit gegenüber der Geschäftsleitung wehren???
hallo zusammen, unser neuer betriebsrat ist seit ein paar wochen tätig. wir haben um einen gesprächstermin beim chef gebeten, er ignoriert unser schreiben. zwei mitarbeiter vom br sollen aus heiterem himmel aus den mündlich vereinbarten schichtwechsel raus, nur noch frühschicht machen und bei bedarf spätschicht übernehmen, oder regelmäßig früh und spät machen, letzteres ist aus familären gründen nicht zu realisieren und genau das weiß der chef. es fühlt sich sehr nach einer spitze, schikane an, zumal der chef noch nicht mal in der lage war uns dies selbst zu sagen. er möchte keine gespräche, weil er so viel wichtigere dinge zutun hat und schriftwechsel mit uns möchte er schon gar nicht. er versucht uns zu ignorieren und das geht ja ao nun auch nicht. wir haben das gefühl, die vermutung, dass unser chef ein problem mit der zusammenstellung des br hat. wir sind drei mitglieder und ein ersatzmitglied und insgesamt drei frauen und ein mann. habt ihr einen rat für uns? mit welchem paragrafen könnten wir ihn konfrontieren??? viele grüße wie gesagt er ignoriert unser informationsrecht, mitbestimmungsrecht usw.
Community-Antworten (3)
01.06.2010 um 18:50 Uhr
weil ihr noch unerfahren seid, solltet ihr euch schulen lassen
die schnellste lösung wäre jetzt, ihr ruft bei einem fachanwalt für arbeitsrecht an, und schildert ihm euer problem der wird euch helfen, bezüglich durchsetzung eurer rechte und beschlußfassung zur beauftragung des anwalts etc etc.
ob der AG den schriftwechsel mit dem anwalt auch noch ignoriert, bezweifel ich mal
01.06.2010 um 18:52 Uhr
der AG muss hier einmal spüren, dass die MBR auch durchgesetzt werden können. Daher rechtlich eHilfe suchen und ggf. Härte demonstrieren.
Das BetrVG gibt Euch genug Ansatzpunkte!!!
02.06.2010 um 05:37 Uhr
bleibt gelassen auch wenn ihr -verständlicherweise- jetzt wahrscheinlich im dreieck springt :) besorgt euch (wie oben erwähnt) einen guten anwalt (einfach anrufen und das problem schildern. ein guter anwalt berät euch auch ohne vorherige kostenübernahme, da er auch in zukunft mit euch zusammenarbeiten will und so sozusagen in vorleistung geht). er wird euch auch erklären, wie ihr mit "mündlich vereinbarten" tätigkeitsprofilen umgehen müsst (betriebliche übung) und eurem chef ohne persönliche vorurteile entgegen treten. in eurem fall vielleicht das beste für alle.
mfg
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