Leider haben wir am Freitag einen Anhörungsbogen wegen einer verhaltensbedingten Kündigung einer Arbeitskollegin erhalten. Als Begründung wurde der BRV und der stellvertretenden BRV mitgeteilt, dass dieser Kollegin Bilanzmanipulation vorgeworfen wird. Die Manipulation soll im Dezember 2008 vorgenommen worden sein und auf Grund einer Email an den damaligen Geschäftsführer (der betrogen hat) wird dieser Sachverhalt von der jetzigen Geschäftsleitung herausgelesen. Die Kündigung wird ordentlich zum 30.9. ausgesprochen, da die Kollegin bereits 10 Jahre im Unternehmen beschäftigt ist. Weiterhin hat die GL der Kollegin einen Aufhebungsvertrag angeboten, außerdem ist sie bereits freigestellt. Das Vertrauensverhältnis wäre nachhaltig gestört. Eine Abmahnung wurde bisher nicht ausgesprochen. Wir wollen der Kündigung auf keinen Fall zustimmen und fragen uns jetzt, welche Gründe nach § 102 Abs 3 anwendbar sind (soziale Gesichtspunkte?). Wir haben unsere erste Kündigung auf dem Tisch und sind daher ein bisschen unsicher.